Meldung vom 10.08.2026

Kremsmüller investiert in neues Entwicklungszentrum

Großinvest zur Wertstoffrückgewinnung made in Austria

Kremsmüller investiert in neues Entwicklungszentrum © Kremsmüller (Abdruck bei Nennung honorarfrei)

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Wels, 10. August 2026 – Die Kremsmüller-Gruppe ist seit über sechs Jahrzehnten Familienunternehmen und führender Industrieanlagenbauer. Um Kundenanforderungen noch besser zu begegnen und um sich für die Zukunft zu positionieren wird jetzt am Standort Steinhaus bei Wels die Möglichkeit geschaffen, Versuche durchzuführen. Dieses moderne Technikum unterstützt von den ersten Machbarkeitsversuchen bis hin zur Realisierung der Großanlage. Im September 2026 erfolgt die Fertigstellung.

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Mit dem neuen Technikum setzt Kremsmüller einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Industrieprozesse. Dieser Geschäftsbereich wird vor allem im Apparatebau eine zentrale Rolle spielen. Mit Machbarkeitsstudien und Forschung können im Technikum im Kleinen industrielle Abströme aufgearbeitet werden. Diese sind die Basis für den Bau einer Industrieanlage im Großen. „Ich bin sehr stolz, dass wir in unserem Jubiläumsjahr, solch einen Meilenstein setzen und eröffnen dürfen. Diese neue Möglichkeit ist in der Entwicklung von Anlagen für unsere Kunden ein wahrer Game Changer. Mit dieser neuen Versuchsanlage können wir künftig noch gezielter auf spezifische Marktanforderungen reagieren und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung“, sagt Mag. Gregor Kremsmüller, Eigentümer der Kremsmüller Gruppe. 

Neues Technikum stärkt Innovationskraft im Anlagen- und Apparatebau
Eigene Verfahrenstechniker arbeiten künftig direkt im Technikum an der Entwicklung neuer Lösungen für unterschiedlichste industrielle und umweltrelevante Anforderungen. Ein zentraler Schwerpunkt des neuen Technikums liegt auf dem Thema der Wertstoffrückgewinnung. Ziel ist es, aus industriellen Abströmen effizient Wertstoffe z.B. Wasser, Lösemittel, ... zurückzugewinnen und damit Ressourcen zu schonen, sowie Kreisläufe zu schließen. „In Zeiten zunehmender Umweltbelastung und wachsender Ressourcenknappheit gewinnt das Thema Recycling in industriellen Prozessen stetig an Bedeutung. Mit unserem neuen Zentrum für Entwicklung agieren wir für unsere Kunden am Puls der Zeit“, so Kremsmüller weiter.

Im Fokus von Machbarkeitsstudien stehen aktuell erste Testreihen für individuelle Kundenanwendungen. Ein aktuelles Beispiel zeigt das Potenzial dieser Entwicklungen: Im Rahmen eines Projekts in Skandinavien wurde ein Gemisch aus Sand, Wasser und Öl untersucht, welches beim Bohren nach Rohöl anfällt. Dabei gelang es, das Öl erfolgreich rückzugewinnen, sodass das gereinigte Wasser und der Sand wieder dem Kreislauf zugeführt werden können. Die möglichen Einsatzbereiche dieser Verfahren sind jedoch breit gefächert und reichen von der chemischen Industrie über die Lebensmittelindustrie bis hin zu Umwelttechnik und Pharmaindustrie. Typische Anwendungen umfassen etwa die Lösungsmittelrückgewinnung, die Aufbereitung von Ölen und Fetten, Biodiesel, Abwasserbehandlung oder die Rückgewinnung pharmazeutischer Wirkstoffe.

Industrie und kritische Infrastruktur vertrauen auf Kremsmüller
Die Kremsmüller-Gruppe mit ihren Tochterunternehmen stärkt mit dem neuen Zentrum nicht nur seine eigene Innovationskraft, sondern schafft auch zusätzliche Möglichkeiten, Kunden bei nachhaltigen und effizienten Prozessen zu unterstützen. „Die hohen Energiepreise sind ein großer Treiber für unsere Kunden. Auch haben sich viele Klimaziele bis 2030 gesteckt, die es zu erreichen gilt. Daher ist mit dem Technikum in Steinhaus ein großer technologischer Schritt für weitere 60 Jahre gemacht.“ Unternehmen und Konzerne wie die Voestalpine, Leikermoser Energiehandel, die Tiroler Wasserkraft AG aber auch Organisationen wie die Technische Hochschule Rosenheim vertrauen auf das Know-how der Kremsmüller-Gruppe.
Kremsmüller

Über Kremsmüller
Die Kremsmüller-Gruppe beschäftigt aktuell circa 1.500 Mitarbeiter:innen und erwirtschaftete 2024 rund 260 Mio. Euro Umsatz. Der Hauptsitz befindet sich im oberösterreichischen Steinhaus bei Wels, weitere große Standorte betreibt die Gruppe in Schwechat, Haid, Zirl, Friesach, Krieglach, Deutschland, Slowenien und in Rumänien. Kremsmüller ist seit 1961 starker Partner der Industrie, wenn es um Neubau, Umbau, Reparatur und Dienstleistungen im Industrieanlagenbau geht. Zu den Kernleistungen der Kremsmüller-Gruppe gehören Anlagenbau, Rohrleitungsbau, Behälterbau, Apparatebau, E-MSR und Telekommunikationstechnik. Man ist dabei für nahezu alle Branchen der Industrie tätig und ein verlässlicher Partner mit hohem Qualitätsstandard. In den letzten Jahren ist die Kremsmüller-Gruppe vermehrt mit Projekten beschäftigt, die sich rund um die Energiewende ergeben. Wärmespeicher, Wärmepumpen, industrielle Abwärme und Fernwärme sind hier nur einige der Themen, in denen Kremsmüller seine Kompetenz ausspielen kann.

 

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Kremsmüller investiert in neues Entwicklungszentrum
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Kremsmüller investiert in neues Entwicklungszentrum
6 016 x 4 016 © Kremsmüller (Abdruck bei Nennung honorarfrei)
Kremsmüller investiert in neues Entwicklungszentrum
6 016 x 4 016 © Kremsmüller (Abdruck bei Nennung honorarfrei)
Mag. Gregor Kremsmüller,  Eigentümer der Kremsmüller-Gruppe
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