Aussendungsübersicht Österreichisches Hebammengremium

NEU 06.07.2026 Österreichisches Hebammengremium

Hebammen fordern Recht auf Mitsprache

Aufschub des eEKP stößt alle Gesundheitsberufe vor den Kopf
Schwangerenvorsorge
Wien, 06. Juli 2026. Medienberichten zufolge soll die für Oktober geplante Einführung des elektronischen Eltern-Kind-Passes, also die Umstellung des gelben Hefts auf eine digitale Variante aufgrund von IT-Problemen um ein weiteres Jahr nach hinten verschoben werden. Seit nunmehr 12 Jahren bemüht sich das Österreichische Hebammengremium darum, die Neukonzeption dieses bedeutsamen Screening-Instruments für Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre des Kindes auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse voranzutreiben und die Schwangerenbetreuung endlich so wie in den Nachbarländern Deutschland, Schweiz und ganz Skandinavien bestmöglich zu gestalten.
Österreichisches Hebammengremium fordert mehr Wahlfreiheit in der Schwangerenvorsorge

Weiterhin keine Wahlfreiheit in der Schwangerenvorsorge: Der neue elektronische Eltern-Kind-Pass (eEKP) bremst Hebammen aus gegen das Interesse der Österreicher:innen, wie eine aktuelle IMAS-Umfrage zeigt. Kassenpraxen für Gynäkologie und Geburtshilfe sind rar, die erforderlichen Untersuchungen sollen dennoch auch künftig den Fachärzt:innen vorbehalten bleiben, obwohl ausreichend qualifizierte Hebammen für die Schwangerenvorsorge zur Verfügung stehen. Hebammen fordern jetzt die Wahlfreiheit für Schwangere bei Vorsorgeuntersuchungen und eine verbindliche Hebammenberatung im eEKP.

NEU 06.03.2026 Österreichisches Hebammengremium

Hebammen in der Schwangerenvorsorge

Mehr Entscheidungsfreiheit für Frauen, weniger Druck auf Ärzt*innen und das Gesundheitssystem
Österreichisches Hebammengremium
Wien, 6. März 2026. Zum Internationalen Frauentag weist das österreichische Hebammengremium darauf hin, dass Frauen in Österreich - anders als in den meisten europäischen Ländern - bis heute kaum Wahlfreiheit in der Schwangerenvorsorge haben. Eine stärkere Einbindung von Hebammen könnte künftig mehr Entscheidungsmöglichkeiten eröffnen und gleichzeitig das Gesundheitssystem entlasten. Zudem würde diese Wahlfreiheit einen wertvollen Beitrag zur Frauengesundheit leisten. Derzeit ist das im österreichischen Gesundheitssystem nicht vorgesehen.
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