Meldung vom 22.04.2026

RE/MAX ImmoSpiegel: Einfamilienhauskäufe weiter spürbar im Aufschwung, Preise moderat im Plus!

Verbücherungen 2025 wie 2024 um fast ein Fünftel mehr!

REMAX-ImmoSpiegel_EFH_STK_OEST-BEZIRKE 2025 © RE/MAX Austria (Abdruck bei Nennung honorarfrei)

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  • Die Einfamilienhaus-Stückzahlen stiegen absolut betrachtet 2025 stärker als 2024 (um +1.739 nach +1.591) und kommen mit 11.551 Einheiten zum bisher viertbesten Ergebnis, um +7,0 % über dem Zehnjahresschnitt.
  • Alle Bundesländer melden Mengensteigerungen: Zwischen +1,9 % in Vorarlberg, +8,5 % im Burgenland und +24,3 % in Kärnten oder +31,7 % in Wien. Die großen Drei am Einfamilienhausgeschehen kommen auf +15,9 % (OÖ), +17,5 % (Stmk.) und +19,0 % (NÖ).
  • Die Einfamilienhauspreise sind in sieben Bundesländern gestiegen, nur in Tirol und Vorarlberg gefallen. Österreichweit ergibt das +2,0 %.
  • Einfamilienhauspreise im Österreich-Mittel: 340.223 Euro sind um +0,6 % über 2023 und um -3,5 % unter 2022.
  • Regionalpreisentwicklung sehr unterschiedlich: von -8,8 % in Tirol und -8,5 % in Vorarlberg bis +4,0 % in Wien und +6,9 % in der Steiermark. Der Mengenleader Niederösterreich bleibt mit +1,1 % stabil unter der Inflationsrate.
  • Zweizonenpreis bleibt: Entweder über 626.100 Euro im Westen plus Wien oder unter 349.069 Euro in Oberösterreich und ost- und südwärts.
  • Durchschnittshauspreise von über einer Million Euro (in Bezirken mit mehr als 20 Verkäufen) finden sich nur in Wien-Döbling (3,12 Mio. Euro) und Kitzbühel (1,57 Mio. Euro). 2024 noch im Millionenclub sind 2025 nicht mehr dabei: Wien-Hietzing, Salzburg-Stadt und Innsbruck-Stadt.
  • Fünfjahrespreisvergleich: von +56,1 % (2022), +40,0 % (2023) und +32,4 % (2024) auf +22,7 % (2025) gesunken.
  • Top-Dutzend-Bezirke absteigend nach Preis 2025 außerhalb Wiens (Rang 2024 in Klammer): 1. Kitzbühel (1.), 2. Salzburg-Stadt (3.), 3. Innsbruck-Stadt (2.), 4. Zell/See (10.), 5. Innsbruck-Land (12.), 6. Bregenz (5.), 7. Dornbirn (8.), Kufstein (4.), 9. Schwaz (6.), 10. Feldkirch (7.), 11. St. Johann/Pongau (14.), 12. Hallein (15.)

Detailzahlen auf Landes- und Bezirksbasis, Grafiken und Fotos finden Sie auf www.remax.at/de/presse/presseaussendungen


Gliederung: Österreich, Methodik, Bundesländer und Bezirke. Quellenangabe: REMAX-ImmoSpiegel Gesamtjahr 2025 auf Basis der Kaufpreissammlung von IMMOunited aus dem amtlichen Grundbuch (Vollerhebung aller Verbücherungen, keine Stichprobe).

Amstetten, 22. April 2026: Der Einfamilienhausmarkt hat den Turnaround 2023 geschafft und 2024 und 2025 wieder zur vollen Blüte zurückgefunden. 2024 mit einem Anstieg um +1.591 Einfamilienhäusern (+19,4 %) und 2025 mit einem weiteren Zuwachs von +1.739 Einheiten (+17,7 %). 11.551 im Jahr 2025 neu verbücherte Einfamilienhäuser sind um +752 oder +7,0 % mehr als der Zehnjahresschnitt von 10.799.

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Alle Bundesländer haben ihre Verbücherungszahlen erhöht. Herausragend sind die Zuwächse in Stück von Niederösterreich (+602) und prozentuell von Wien mit +31,7 %. „Die Entwicklung am Einfamilienhausmarkt ist insgesamt sehr erfreulich. Die Mengendynamik im Jahr 2025 hat unsere Erwartungen sogar übertroffen, und auch unsere RREFIX-Preisprognose aus dem Jahr 2024 für 2025 von +1,7 % hat sich mit einem tatsächlichen Anstieg von +2,0 % erneut als äußerst treffsicher erwiesen“, freut sich Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von REMAX Austria. „Spannend wird die weitere Entwicklung bzw. der Blick nach vorne. Aufgrund der Ausgangslage, dass die aktuellen Verbücherungszahlen bereits spürbar über dem Zehnjahresmittel liegen, sind große Mengensprünge nach oben eher unwahrscheinlich. Zusätzlich beobachten wir aufgrund der globalen Entwicklungen – insbesondere im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt – einen zunehmenden Druck auf die Energiepreise. Diese Entwicklung wirkt inflationstreibend, verteuert Finanzierungen und führt in weiterer Folge zu spürbar steigenden Baukosten. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass insbesondere Bestandsimmobilien tendenziell profitieren werden, während sich die Rahmenbedingungen für Neubauprojekte leider weiter verschärfen werden“, erläutert Reikersdorfer und fügt hinzu „es bleibt zu hoffen, dass der Konflikt zeitnah ein Ende nimmt.“

Alle Bundesländer im Plus
Aufwärts entwickelten sich alle Bundesländermengen, allerdings mit einer großen Bandbreite: Während in Niederösterreich um +602 mehr Einfamilienhäuser verbüchert wurden (+19,0 %) waren es in Vorarlberg nur +6 (+1,9 %). Dazwischen platzierten sich die Steiermark mit +325 (+17,5 %), Oberösterreich mit +267 (+15,9 %) und Kärnten mit +206 Käufen (+24,3 %). 2025 sorgten die „großen-Vier“ für 77,5 % des österreichischen Gesamtmarkts und 80,5 % des Wachstums. Beim Wachstum folgen dann noch Wien mit +99 Verbücherungen (+31,7 %), Salzburg mit +96 (+24,2 %), Tirol mit +72 (+15,4 %) und das Burgenland mit +66 (+8,5 %).

Fünf Bundesländer über dem Zehnjahresschnitt
Bei der Frage nach der Zukunft des Einfamilienhaushandels in den einzelnen Bundesländern ist ein wichtiger Indikator der Vergleich mit dem Zehnjahresschnitt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass jene Bundesländer, die schon weit darüber sind, nicht mehr so stark wachsen werden wie jene, die unter dem Zehnjahresschnitt liegen, also schon einmal über ein Jahrzehnt lang im Durchschnitt mehr umgeschlagen haben.

Jeweils mit einem Ausreißer liegen die „günstigen“ Bundesländer bei den Mengen über dem Zehnjahresschnitt und die „teuren“ darunter. „Der Grund liegt oftmals in der mühsamen Finanzierbarkeit und auch schon einfach in der Bereitschaft, eine derartig anspruchsvolle Investition in derart volatilen Zeiten überhaupt anzudenken“, meint Anton Nenning, Head of Research & Communication, REMAX Austria. Im Vergleich zum Verbücherungsdurchschnitt der letzten zehn Jahre liegt Niederösterreich bereits um +19,5 % darüber. Auch das Burgenland mit +16,4 % zeigt sich sehr dynamisch. Wien mit +8,0 % ist die Ausnahme unter den teuren Bundesländern, gefolgt von der Steiermark mit +5,9 % und Oberösterreich, mit +0,1 % hauchdünn im Plus. Salzburg hat der These folgend noch -0,6 % Spielraum nach oben, Kärnten als zweite Regelausnahme noch +0,8 %. Erheblich mehr „Luft nach oben“ haben Tirol (-8,0 %) und Vorarlberg mit +19,3 %.

Inflation macht Häuser eigentlich billiger
Im Jahr 2022 kostete ein Einfamilienhaus im Österreichmittel 352.485 Euro. Drei Jahre und +11,8 % Inflation (lt. Verbraucherpreisindex) später, sind es 340.223 Euro. Rein rechnerisch hätte die Inflation den Preis aber auf 394.079 Euro treiben müssen. Inflationsbereinigt sind Einfamilienhäuser also um -53.856 Euro billiger geworden. Selbst die Baukosten (Gesamtbaukosten inkl. Material und Lohnkosten lt. Statistik Austria) sind im selben Zeitraum um +8,9 % gestiegen, also auch deutlich geringer als der VPI. Die Schere zwischen Neubaukosten und Kosten für ein Bestandsobjekt ist also zugunsten der Gebrauchtimmobilien auseinandergegangen. „Die geringere finanzielle Gesamtbelastung und die vergleichsweise günstige Preisentwicklung sind wohl die wesentlichen Treiber für die außerordentlichen Zuwachsraten bei Einfamilienhäusern“; mutmaßt Bernhard Reikersdorfer.

Ein Haus im Westen oder zwei im Osten
Der Österreich-Durchschnittspreis von 340.223 Euro trifft noch am ehesten in Oberösterreich (349.069 Euro) zu, am wenigsten im Burgenland (209.795 Euro) und in Wien (776.364 Euro). Die zwei Preisklassen – einerseits Wien plus Salzburg, Tirol und Vorarlberg und andererseits Oberösterreich und Niederösterreich, Kärnten, Steiermark und das Burgenland driften bei den Einfamilienhauspreisen seit Jahren auseinander: 2009 und 2010 kostete ein Haus im Westen im Durchschnitt ziemlich exakt doppelt so viel wie der Durchschnitt im Osten und Süden. Dieses Verhältnis hat sich Jahr für Jahr auseinanderentwickelt. Höhepunkt war 2021, als die „Westhäuser“ fast das Dreifache (2,8x) von den "Ost- und Südhäusern" kosteten. 2022 bis 2024 lautete der Faktor 2,6x, 2,7x und 2,6x. 2025 ist er auf 2,4x gesunken. Betrachtet man die Extremwerte der Bundesländerpreise, Wien und Burgenland, dann geht die Preisspreizung vom 3,2-Fachen im Jahr 2009 bis zum 4,8-Fachen im Jahr 2021, um 2024 und 2025 auf das 3,7-Fache zu sinken.

Dynamik der Schnäppchen
Ein Viertel aller Einfamilienhäuser wurde 2025 in Österreich unter 185.000 Euro verkauft. Das ist um +2,8 % teurer als 2024. Die regionale Spreizung dieser Grenze vom ersten Quartil reicht – auf Bundesländerbasis betrachtet – von 120.000 Euro im Burgenland bis 465.000 Euro in Wien. Im Burgenland, in Kärnten und Oberösterreich haben sich die Preise im unteren Preissegment nicht verändert (0,0 %), in Niederösterreich, der Steiermark, Salzburg und Wien sind sie gestiegen, in Tirol und Vorarlberg gefallen.

Top-Qualität und Luxus
Auch der Mindestpreis für das obere Preisviertel kostet, je nach Bundesland, unterschiedlich. Zwischen: 290.000 Euro und 950.000 Euro wieder im Burgenland und in Wien. Der Österreichschnitt stieg um +3,3 % auf 470.000 Euro. In den Bundesländern haben wieder alle, außer den drei im Westen, zugelegt, zwischen +8,3 % in der Steiermark und +1,3 % in Niederösterreich. Salzburg ist mit -0,1 % knapp negativ, Tirol und Vorarlberg geben es mit -5,6 % und -6,6 % um -50.000 Euro und -55.000 Euro im oberen Viertel günstiger als 2024.

Gesamtverkaufswert so hoch wie noch nie
Auch wenn die Stückzahlen 2016, 2018 und 2019 höher und die Einzelpreise 2022 teurer waren, der Gesamttransaktionswert 2025 stellt einen neuen Höhepunkt in der Einfamilienhausmarkthistorie dar. 4,57 Mrd. Euro sind um +17,8 % mehr als 2024 und +11,1 % mehr als 2021, dem bisherigen Spitzenjahr. Zum Österreich-Zuwachs von +691 Mio. Euro steuert Niederösterreich +200 Mio. Euro bei. Zusätzlich +133 Mio. Euro kommen aus der Steiermark, +122 Mio. Euro mehr aus Oberösterreich und +116 Mio. Euro aus Wien. Zweistelliges Millionenwachstum liefern Kärnten (+77 Mio. Euro), Salzburg (+53 Mio. Euro) und das Burgenland mit +23 Mio. Euro. Dämpfend wirken die Entwicklungen in Vorarlberg (-21 Mio. Euro) und Tirol (-10 Mio. Euro).

Datensicherheit zählt für den Marktführer
Der REMAX-ImmoSpiegel und weitere Analysen, die REMAX Austria, Österreichs klare Nummer 1 in der Immobilienvermittlung, veröffentlicht, basieren auf dem amtlichen Grundbuch in Form einer Gesamtauswertung aller Immobilien-Kaufverträge, die 2025 verbüchert und von IMMOunited, den Experten für Immobiliendaten, ausgelesen und als Kaufvertragssammlung veröffentlicht wurden. „Wir verwenden bei unseren Marktanalysen und Marktwerteinschätzungen ausschließlich Gesamtauswertungen und nicht irgendwelche Stichproben und nur Preise tatsächlicher Verkäufe und nicht Verkäufer-Wunschpreise im Internet, von Objekten, von denen niemand weiß, ob sie überhaupt und, wenn ja, zu welchem Preis sie tatsächlich gekauft wurden“, versichert Mag. Anton Nenning, REMAX Austria Head of Research. „Wir erheben Transaktionsdaten aus dem österreichischen Grundbuch und ergänzen diese z. B. um historisch erfasste Nutzwertgutachten, Flächenwidmungs- und Gebäudeinformationen aus dem Grundstücksverzeichnis sowie Daten aus Immobilieninseraten. So entstehen vollständige Transaktionsdatensätze, die für einen transparenten Immobilienmarkt sorgen und für unsere Partnerunternehmen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage darstellen“, sagt Mag. Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der IMMOunited GmbH.


NIEDERÖSTERREICH

Rekorde: höchste Verkaufsmenge und höchster Anteil am Bundesgesamtmarkt
Der Einfamilienhausmarkt in Niederösterreich stellte in den Jahren 2009 bis 2022 meist ein gutes Viertel der Bundesgesamtmenge dar. In der Regel war der gelb-blaue Anteil zwischen 27 % und 30 %. 2017 wurde mit 30,3 % erstmals die 30-Prozent-Marke geknackt, seit 2023 liegt er kontinuierlich darüber, Tendenz wachsend: 2023 mit 30,2 %, 2024 mit 32,2 % und 2025 mit 32,6 %. Mit insgesamt 3.766 Einfamilienhausverkäufen umfasst das flächengrößte Bundesland 2025 mehr als die Bundesländer Kärnten, Burgenland, Tirol, Salzburg, Wien und Vorarlberg zusammen. Zudem hat Niederösterreich einen neuen Höchststand erreicht, der bisher mit 3.749 Verbücherungen im Jahr 2018 lag, gegenüber 2024 ist dies ein Anstieg um +19,0 % und auch zum Zehnjahresdurchschnitt ein Plus von +19,5 %. Prozentual ist es bundesweit der vierthöchste Zuwachs, nominal der höchste (+602).

Niederösterreich knackt erstmals die Umsatz-Milliarde
Der Transaktionswert der niederösterreichischen Einfamilienhäuser liegt 2025 bei einem Viertel des Österreichwerts (25,7 %). In Summe kommt Niederösterreich auf 1,17 Mrd. Euro. Das ist nicht nur um +445 Mio. Euro mehr als die Nummer zwei, Oberösterreich, sondern auch um +20,0 % mehr als 2024 und eine neue Rekordsumme – so viel wie noch nie seit 2009, dem Beginn des REMAX-ImmoSpiegels. Zum Vergleich: Der Umsatz-Durchschnitt der letzten zehn Jahre liegt bei 793 Mio. Euro.

Preise: minimal höher
Anders als Verkaufsmenge und Umsatz, haben die niederösterreichischen Einfamilienhauspreise nur moderat zugelegt: Um +1,1 % bzw. um +2.971 Euro gegenüber 2024, was einem Anstieg auf 282.439 Euro je Einfamilienhaus entspricht. Damit ist Niederösterreich nach dem Burgenland das zweitgünstige Bundesland. Am teuersten ist es in Wien. Um sich dort ein Haus kaufen zu können, müsste man 2,7 Häuser in Niederösterreich verkaufen.

Am unteren und am oberen Ende
Jedes vierte Einfamilienhaus in Niederösterreich wechselte um 155.000 Euro oder weniger den Eigentümer. Diese Obergrenze ist von 2024 auf 2025 um +3,3 % gestiegen und liegt nur im Burgenland tiefer. In allen anderen Bundesländern liegt sie höher, insbesondere in Wien, nämlich genau um das Dreifache. Am oberen Preisende beginnt der Top-25-Prozent-Club im blau-gelben Bundesland bei Preisen von mindestens 390.000 Euro, ex aequo mit der Steiermark. Das ist ein Anstieg von +1,3 % (+5.000 Euro) und liegt zwischen den Jahren 2021 und 2022.

Bezirks-Preisschere: auf und zu
2023 hat Waidhofen/Thaya kräftig zugelegt und Mödling als Nr. 1 beim Preis etwas verloren. 2024 verliert Mödling zwar wieder -2,5 %, aber Waidhofen/Thaya -15,7 %. Daher geht die niederösterreichische Preisschere wieder auf: vom Faktor 5,1x auf 5,9x. 2025 schließt sie sich allerdings wieder ein Stück, denn Mödling bleibt preisstabil, Waidhofen/Thaya erhöht um +11,2 %. Der Faktor lautet 5,3x − also weit entfernt von 2021 mit 6,8x.

Achtmal mindestens um ein Fünftel mehr
Das Rennen beim Mengenzuwachs machte 2025 Neunkirchen. Von 2016 bis 2020 erzielte der Bezirk mehr als 200 Verkäufe, danach hielt er sich konstant zwischen 192 bis 195 Verbücherungen. 2025 folgte ein Anstieg von +41,5 % gegenüber 2024, was wiederum 273 Verkäufen entspricht. Auch Baden überspringt eine Hundertermarke: von 217 (2024) auf 305 (2025) Kaufakte ist es ein Zuwachs von +40,6 %. Die nachfolgenden zwei Bezirke konnten beinahe gleich stark zulegen: Melk um +38,9 % auf 182 Transaktionen und Bruck/Leitha um +38,2 % auf 199. Gänserndorf erzielte erstmals seit 2019 wieder mehr als 300 Vertragsabschlüsse und kommt 2025 auf 304, ein Anstieg von +29,4 %. Jeweils um ein Viertel sind die Verkaufsmengen in Lilienfeld und Wr. Neustadt (Stadt und Land) gestiegen. Lilienfeld schaffte 69 (+25,5 %) und Wr. Neustadt ist mit 326 (+25,4 %) wieder Niederösterreichs mengenführender Bezirk. Mehr als 20 % Mengenzuwachs war es auch in Korneuburg, nämlich +21,6 % auf 203 Einträge ins Grundbuch.

Neun weitere Bezirke im Plus
Von neun weiteren Bezirken im Mengenplus sind sieben ebenfalls zweistellig positiv. Die Stadt St. Pölten erhöhte um +18,9 % auf 44 Einfamilienhausverkäufe, Tulln zieht mit +18,3 % mit und kommt auf 233. Dahinter reihen sich Gmünd mit +17,9 % (138 Einheiten), Zwettl mit +16,9 % (76) und der Bezirk Waidhofen/Thaya, der sich zwar auf 85 verbücherte Objekte um +14,9 % verbesserte, jedoch als einziger niederösterreichische Bezirk um -6,6 % unter dem Zehnjahresdurchschnitt liegt. Im Bezirk Mödling steigerte sich die Verkaufszahl von Einfamilienhäusern um +12,5 % auf 189 und in St. Pölten-Land um +11,1 % auf 260. Mistelbach erhöhte moderater, um einstellige +7,4 % auf 277 Verkäufe, liegt aber mit +42,9 % am stärksten über dem Zehnjahresdurchschnitt. Auch Hollabrunn ist mit +5,0 % noch einstellig im Plus und verzeichnete 188 Transaktionen.

Vier Bezirke bleiben unter der Vorjahresmenge
Amstetten inkl. Waidhofen/Ybbs kommt 2025 auf 119 Einträge ins Grundbuch und bleibt damit um -2,5 % unter der Vorjahresmenge. Die Verkaufsmenge in Krems (Stadt und Land) fällt 2025 um -3,3 % gegenüber 2024 auf 147. Scheibbs reduzierte um -4,6 % auf 62 Einheiten und Horn am meisten, nämlich um -7,4 % auf 87. Für die beiden letztgenannten Bezirke ist es jedoch immer noch der zweitbeste Wert seit 2009, dem Beginn des REMAX-ImmoSpiegels.

Preise: Mödling stabil, Baden wieder unter 400.000 Euro
Unverändert verweilt Mödling auf Rang eins im Preisranking. Der Einfamilienhauspreis bleibt von 2024 auf 2025 zumindest prozentual unverändert, senkt sich aber nominal kaum spürbar um -129 Euro auf durchschnittliche 602.003 Euro. Anstelle von Baden folgt Tulln auf Rang zwei. Denn während 2025 Einfamilienhauskäufer in Tulln 399.636 Euro bezahlt haben (+3,0 %), sparten sich Käufer in Baden mit 393.967 Euro -10,7 % gegenüber 2024. Das letzte Mal unter 400.000 Euro lag der Preis in Baden im Jahr 2021 und die Jahre davor.

Sechs Bezirke zwischen 300.000 und 400.000 Euro
Nach Tulln und Baden folgen vier weitere Bezirke mit Einfamilienhauspreisen zwischen 300.000 und 400.000 Euro. Wie in Tulln lag auch in Korneuburg der Preis von 2021 bis 2023 über 400.000 Euro. 2025 war Käufern ein Einfamilienhaus im Durchschnitt 377.180 Euro Wert, ein Rückgang um -2,2 % gegenüber 2024. In Bruck/Leitha hingegen wurde es jedoch mit 356.233 Euro um +8,9 % wieder teurer. Der Spitzenpreis im Jahr 2023 liegt nur noch um +1.996 Euro darüber. In der Landeshauptstadt und in St. Pölten-Land stiegen Käufer 2025 besser aus als 2024. 2025 kostete in der Stadt St. Pölten ein Einfamilienhaus durchschnittlich 326.500 Euro, eine Ersparnis von -3,6 % im Vergleich zum Vorjahr. In St. Pölten-Land war es mit 320.868 Euro ein Rückgang um -5,8 %.

Siebenmal zwischen 200.000 und 300.000 Euro
Wr. Neustadt (Stadt und Land) lag nur im Jahr 2022 über 300.000 Euro, 2025 kratzt der Bezirk mit 297.564 Euro (+2,2 %) wieder an dieser Marke. In Krems (Stadt und Land) bezahlten die neuen Einfamilienhausbesitzer im Durchschnitt 294.617 Euro (+10,6 %), in Gänserndorf 280.150 Euro (+0,8 %), in Amstetten inkl. Waidhofen/Ybbs 275.732 Euro (-10,2 %), in Scheibbs 226.618 Euro (-3,1 %) und in Neunkirchen nicht viel weniger, nämlich 225.716 Euro (-4,1 %). In Melk waren 2025 wieder mehr als 200.000 Euro fällig, und zwar 203.768 Euro (+8,3 %). Das war bisher nur im Jahr 2022 der Fall.

Sieben Bezirke 2025 unter 200.000 Euro
Lilienfeld eröffnet die Gruppe mit 189.571 Euro (+9,4 %), Mistelbach folgt mit 181.861 Euro (+1,6 %) und +2.926 Euro über dem bisherigen Top-Preis aus 2024. Der Bezirk Horn erhöhte um +11,9 % auf 178.060 Euro und bleibt damit um nur -1.588 Euro unter seinem Allzeithoch aus dem Jahr 2023. In Hollabrunn sank der Preis auf 147.794 Euro (-7,3 %). Ähnlich viel zahlten Käufer in Gmünd, nämlich 146.340 Euro, dort jedoch um +13,6 % mehr als 2024 – es ist der höchste prozentuale Anstieg in Niederösterreich. Die meiste Ersparnis hatten 2025 Käufer in Zwettl: 125.320 Euro sind ein Rückgang um -19,9 %, aber ein ähnliches Niveau wie 2023. Waidhofen/Thaya erzielte mit 114.176 Euro (+11,2 %) sein bisher zweitbestes Ergebnis. Ein neues Allzeithoch verzeichneten die Bezirke Krems (Stadt und Land), Mistelbach und Gmünd.

Am günstigsten in Waidhofen/Thaya
Die günstigsten Einfamilienhäuser finden sich im oberen Wald- und Weinviertel. Jedes vierte Objekt wechselte 2025 in Gmünd und Mistelbach um maximal 80.000 Euro die Eigentümer. Dabei blieb der Preis in Gmünd unverändert, in Mistelbach lag die Veränderung bei -8,2 %. In Hollabrunn bezahlten Käufer im unteren Preisviertel weniger als 75.000 Euro (-6,3 %), in Zwettl maximal 68.676 Euro (-1,9 %). In Waidhofen/Thaya wurde jedes vierte Einfamilienhaus, also insgesamt 21, um weniger als 52.000 Euro verkauft, allerdings mit einem leichten Anstieg von +1,5 % im Vergleich zu 2024.

Am teuersten in Mödling
Die teuersten Top-25-Prozent der Einfamilienhäuser fanden sich 2025 wieder in Mödling. Der Preis ist auf mindestens 761.500 Euro um -5,6 % gesunken. Der Bezirk Korneuburg hat sich trotz Preisrückgang vor Baden Rang zwei gesichert: 492.500 Euro sind um -3,1 % weniger als 2024. Baden kam nach 550.000 Euro im Jahr 2024 im Jahr 2025 „nur“ auf 490.000 Euro (-10,9 %) als Mindestpreis für das oberste Preisviertel. Tulln liegt ex aequo mit Baden bei 490.000 Euro und reduzierte mit -9,3 % ähnlich stark. 2024 lagen in 17 Bezirken die Minimalpreise für das obere Preisviertel unter einer halben Million Euro, 2025 waren es 20 Bezirke – einzige Ausnahme war Mödling.

 

STEIERMARK

Wieder mehr als 2.000 verkaufte Einfamilienhäuser
2025 entspricht die Mengenentwicklung der Steiermark von +17,5 % fast exakt dem bundesweiten Durchschnitt (+17,7 %). Mit 2.187 verbücherten Einfamilienhäusern platziert sich die Grüne Mark auf Rang zwei im Bundesländerranking vor Oberösterreich. Insgesamt sind es um +325 Einheiten mehr als 2024 und um +5,9 % bzw. um +122 Einheiten mehr als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Umsatzrekord: erstmals über 600 Mio. Euro
Die Umsatzentwicklung stellt sich sogar noch positiver dar: +23,9 % ergeben 689 Mio. Euro Transaktionswert, ein neues Allzeithoch, das bisher mit 580 Mio. Euro im Jahr 2022 zu finden war. Im Umsatz-Ranking bleibt die Steiermark auf Rang drei, verkürzt den Abstand zum Zweitplatzierten, Oberösterreich, von -51 Mio. Euro (2024) auf -40 Mio. Euro (2025).

Steigende Preise
Mit 284.195 Euro je Einfamilienhaus war es in der Steiermark im Jahr 2025 so teuer wie noch nie seit Beginn des REMAX-ImmoSpiegels im Jahr 2009. Der Durchschnittspreis stieg um +6,9 % und damit bundesweit prozentual am höchsten. Nominal ist es ein Anstieg um +18.315 Euro, der zweithöchste Wert nach Wien.

Verkaufsmenge: Graz-Umgebung und Landeshauptstadt um die Hälfte mehr
Vier Bezirke konnten die Vorjahresmenge aus 2024 nicht erreichen, aber neun sind auf Wachstumskurs, einer davon mit einem neuen Mengenrekord. Mengenspitzenreiter ist wie in den Jahren zuvor der Bezirk Graz-Umgebung mit einem Anstieg um +50,6 % auf 393 Käufe. Die Stadt Graz eroberte Rang zwei von Bruck-Mürzzuschlag zurück mit +49,2 % und 264 Kaufakten. Eine spürbare Mengenerhöhung vollzog sich mit +41,0 % auch in Leibnitz, wo 203 Vertragsabschlüsse getätigt wurden. Rund ein Fünftel mehr schafften die Bezirke Leoben mit +21,6 % (107 Einheiten) und Deutschlandsberg mit +18,9 %, was 145 Verbücherungen ergibt und außerdem ein neuer lokaler Mengenrekord ist. Zweistellige Prozentzuwächse meldeten auch der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld – er kommt auf +17,6 % und 180 Transaktionen – und die Südoststeiermark auf +16,4 % und 156. Zwei weitere Bezirke mit positiven Vorzeichen, aber einstelligen Anstiegen, waren Murau (+8,6 %; 38) und Liezen (+7,4 %; 174). Im Bezirk Murtal blieb die Verkaufsmenge am stabilsten, ging aber um -0,7 % bzw. um -1 Einheit auf 134 zurück. Deutlicher ist der Rückgang schon in Voitsberg mit -9,9 % auf 100 verbücherte Objekte. Weiz landete um -11,0 % weniger bei 121 Verbücherungen und am stärksten traf es den Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, den es mit -15,7 % auf 172 Einheiten und damit im Mengenranking von Rang zwei auf Rang sechs verschlug.

Mehr als eine halbe Million Euro für ein Grazer Haus
In neun steirischen Bezirken haben 2025 die Preise zugelegt, in vier nachgegeben. Spitzenreiter ist, wie zu erwarten, die Landeshauptstadt, diesmal mit im Schnitt 519.516 Euro. Damit zahlten Käufer erstmals seit 2009 mehr als eine halbe Million Euro für ein Grazer Haus. Das sind um +15,2 % oder +68.459 Euro mehr als 2024 bzw. um +33,7 % über dem Zehnjahresdurchschnitt. Rund eine Drittel-Million war Käufern 2025 ein Haus in Graz-Umgebung wert, genauer gesagt waren es im Durchschnitt 341.874 Euro, also um moderate +1,1 % mehr gegenüber dem Vorjahr.

Elf Bezirke zwischen 200.000 und 300.000 Euro
Außerhalb von Graz und Graz-Umgebung bewegten sich die steirischen Einfamilienhauspreise 2025 zwischen 200.000 und 300.000 Euro. Am oberen Ende liegen Leibnitz mit 290.310 Euro (+3,7 %), Liezen mit 282.514 Euro (-17,8 %), Weiz mit 262.973 (+5,7 %) und Deutschlandsberg mit 247.337 Euro (-13,3 %). Mittig gelegen und preislich sehr nahe beieinander platzieren sich die Bezirke Hartberg-Fürstenfeld (231.754 Euro; +17,7 %), Murtal (231.455 Euro; +28,0 %) und Murau (230.237 Euro; -5,6 %). Am unteren Ende finden sich noch die Südoststeiermark mit 217.332 Euro (+5,8 %), Voitsberg mit 210.849 Euro (+1,3 %), Leoben mit 207.121 Euro (+10,1 %) und Bruck-Mürzzuschlag mit 204.111 Euro (-3,6 %). Neben der Landeshauptstadt verzeichnen außerdem vier weitere Bezirke neue Allzeithochs: Leibnitz, Hartberg-Fürstenfeld, Murtal sowie die Südoststeiermark.

Schnäppchen enden in Graz bei 340.000 Euro
Die Südoststeiermark mit 139.750 Euro (+14,8 %), Bruck-Mürzzuschlag mit 134.500 Euro (-6,9 %) und Leoben mit 133.750 Euro (+12,6 %) als Maximalpreis für jedes vierte Einfamilienhaus liegen preislich recht nah beieinander, einzig Murau setzt sich mit 115.000 Euro und dem stärksten Preisrückgang im unteren Preisviertel von -18,0 % etwas ab. Zum Vergleich: in der Stadt Graz lag 2025 die oberste Grenze im untersten Preissegment bei 340.000 Euro (+13,3 %).

Höherer Einstieg in die das oberste Preisviertel
Nicht nur im unteren Preisviertel sind 2025 die Grenzen nach oben gegangen (+6,2 %), sondern auch in der Top-25-Prozent-Qualitätsklasse – im Bundesland-Durchschnitt sogar um +8,3 %. In den Top-Drei-Bezirken beginnt Luxus nicht unter 400.000 Euro: In Leibnitz liegt der Mindestpreis bei 402.500 Euro (+13,0 %) und in Graz-Umgebung bei 440.000 Euro (+4,8 %). Am höchsten ist der Einstiegspreis in das oberste Preisquartil erwartungsgemäß in der Landeshauptstadt, wo er bei 670.750 Euro (+15,6 %) liegt. Am anderen Ende der Preisskala liegen die Bezirke Leoben mit einem Minimumpreis von 273.780 Euro (+5,3 %), Bruck-Mürzzuschlag mit 266.250 Euro (+2,4 %) und in Murau ist man ab 252.750 Euro (-20,5 %) in der regionalen Oberklasse mit dabei.

 

OBERÖSTERREICH

Verkaufsmenge im Zehnjahresdurchschnitt und Rekord-Umsatz
Seit dem Jahr 2019 war in Oberösterreich bei Einfamilienhausverbücherungen ein Abwärtstrend zu beobachten. 2024 dann eine erste Aufwärtsbewegung um +9,0 % gegenüber 2023. Von 2024 auf 2025 setzte sich der Aufschwung fort: 1.944 Verbücherungen sind um +15,9 % bzw. um +267 Verkäufe mehr als im Jahr davor. Die Verkaufsmenge liegt damit zwischen jenen der Jahre 2021 und 2020 und trifft genau (+0,1 %) den Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Zum Rekordjahr 2018 fehlen noch -266 Einheiten.

Die Umsatzentwicklung ist noch optimistischer: Diese ist um +20,0 % bzw. um +122 Mio. Euro auf insgesamt 728 Mio. Euro angestiegen. Für Oberösterreich ist dies der seit 2009 – dem Beginn des REMAX-ImmoSpiegels – höchste Umsatz. Unter den Bundesländern bedeutet dies Rang zwei hinter Niederösterreich.

Einfamilienhauspreis: Nicht ganz günstig – nicht ganz teuer
Mit einem typischen Einfamilienhauspreis von 349.069 Euro verzeichnet Oberösterreich 2025 prozentual den vierthöchsten (+2,6 %) und nominal den dritthöchsten (+8.709 Euro) Preisanstieg, bleibt national aber preislich in der goldenen Mitte (Rang fünf). Teurer war es nur im Jahr 2022 mit durchschnittlichen 355.789 Euro.

Verkaufsmengen: dreizehnmal Mengenzuwachs …
13 der 16 oberösterreichischen Bezirke meldeten laut den REMAX-Experten 2025 ein Mengenplus, 12 davon prozentuell wie absolut ein zweistelliges, sechs steigerten um ein Fünftel oder mehr. Urfahr-Umgebung erhöhte die Verkaufsmenge beinahe um zwei Drittel (+62,6 %) von 91 auf 148 Verkäufe, ein ähnliches Niveau wie 2019 und 2020. Vöcklabruck folgt bei der Mengenentwicklung mit etwas Abstand, aber nicht minder stark mit +45,9 % auf 162 Kaufakte. Rund ein Fünftel mehr schafften die Bezirke Gmunden mit +23,3 % auf 148 Transaktionen, Grieskirchen mit +22,6 % (114), Linz-Land mit +21,7 % (202) und Schärding wird mit +19,8 % erstmals seit 2021 wieder dreistellig und erzielte 103 Grundbucheinträge.

Wels ist 2025 wieder Mengenführer
131 Verbücherungen waren es in Steyr (Stadt und Land), ein Anstieg von +17,0 %. Beinahe gleich starke Mengensteigerungen gab es auch in Perg mit +16,9 % auf 83 Käufe sowie in Freistadt mit +16,7 % auf 84. Die letzten drei Bezirke mit zweistelligen positiven Vorzeichen liegen nur jeweils um -0,2 % auseinander: Wels (Stadt und Land) vermeldete +11,9 % auf 207 verbücherte Objekte und bleibt mengenführend. Rohrbach erhöhte um +11,7 % auf 86 und Ried im Innkreis um +11,5 % auf 107 und wird damit, nach einem Dämpfer 2024, im Folgejahr 2025 wieder dreistellig. Der dreizehnte Bezirk mit einem Mengenzuwachs ist Braunau, allerdings ist dieser mit +6,0 % etwas moderater und ergibt 193 Vertragsunterzeichnungen.

… dreimal Mengenrückgang mit Tiefststand in der Stadt Linz
Die Landeshauptstadt bewegte sich mengenmäßig in den letzten zehn Jahren zwischen 60 und 70 verbücherten Einheiten. Ausnahmen war das Jahr 2021 mit 72 Objekten und die Jahre 2017 und 2018 mit 57 bzw. 58 Objekten. Auch das Jahr 2025 fällt aus diesen Rahmen: So wurden in der Stadt Linz 54 Kaufverträge für ein Einfamilienhaus abgeschlossen, das sind -10,0 % weniger im Vergleich zu 2024, liegt um -16,0 % unter dem Zehnjahresdurchschnitt und ist überhaupt die geringste Menge seit dem Beginn des REMAX-ImmoSpiegels (2009). Kirchdorf ergeht es mit -12,4 % ähnlich, kommt aber auf 85 Verbücherungen. Der größte Mengenrückgang wurde in Eferding gemessen, wo die Verkaufsmenge 2025 um -36,2 % zurückging und bei 37 landete – für den Bezirk ist es der drittschwächste Wert seit 2009.

Landeshauptstadt wieder etwas günstiger, Wels wieder über 400.000 Euro
Wer 2025 in der oberösterreichischen Landeshauptstadt ein Einfamilienhaus erworben hat, hat im Durchschnitt 509.551 Euro bezahlt, also um -7,9 % weniger als 2024 und um -9,3 % weniger als 2023 bzw. um -20,6 % weniger als 2022, als der Preis im Schnitt noch bei 642.018 Euro lag. Auf Platz zwei und drei lagen die Preise in den Bezirken Linz-Land und Vöcklabruck mit 407.800 Euro und 407.603 Euro fast gleich hoch. Während allerdings in Linz-Land der Preis um +4,0 % nach oben kletterte, blieb er in Vöcklabruck mit +0,4 % recht stabil. Wels (Stadt und Land) knackte erstmals 2022 die 400.000 Euro-Hürde, 2025 zum zweiten Mal: 400.709 Euro waren dort im Durchschnitt für ein Einfamilienhaus zu bezahlen, also um +5,2 % mehr als 2024. Auch Urfahr-Umgebung lag 2022 zum ersten Mal über 400.000 Euro, reduzierte dann aber in den beiden Folgejahren stärker als Wels und bleibt 2025 auch mit +5,1 % und 385.592 Euro unterhalb dieser Grenze.

In acht weiteren Bezirken lag der Einfamilienhauspreis zwischen 300.000 und 400.000 Euro. Nach Urfahr-Umgebung folgt Gmunden, wo Käufer 378.264 Euro je Einfamilienhaus zahlten, ein leichter Rückgang um -0,8 %. Eferding erhöhte auf 370.916 Euro, einen neuen Höchstpreis für den Bezirk und damit prozentual unter den OÖ-Bezirken am höchsten, nämlich um +21,8 %. Dahinter reihen sich Braunau mit 330.330 Euro (+6,4 %), Steyr (Stadt und Land) nahezu unverändert mit 320.715 Euro (-94 Euro), Perg mit 309.375 Euro (+6,4 %) und Kirchdorf mit 306.744 Euro (+2,6 %). Grieskirchen und Freistadt sind sich preislich sehr ähnlich. In Grieskirchen stieg der Preis aber um +1,7 % auf 304.783 Euro, in Freistadt sank er um -4,6 % auf 303.700 Euro.

Drei Bezirke unter 300.000 Euro
Statt sechs, wie im Jahr 2024, sind es 2025 nur noch drei Bezirke mit Preisen im Mittel unter 300.000 Euro. Während Perg, Kirchdorf und Grieskirchen den Hundertersprung bereits geschafft haben, haben Ried, Schärding und Rohrbach diesen noch vor sich. Der Bezirk Ried/Innkreis kam mit 297.843 Euro (+2,5 %) noch nie so nah an die 300.000 Euro-Marke heran und zu einem neuen lokalen Preisrekord. Günstiger wurde es hingegen in Schärding mit einem durchschnittlichen Einfamilienhauspreis von 268.081 Euro (-1,7 %) und in Rohrbach mit 222.424 Euro und einen Rückgang von -5,6 %.

Die drei größten Schnäppchenbezirke
Zu den Geheimtipps für günstige Einfamilienhäuser zählt den REMAX-Experten zufolge der Bezirk Freistadt mit 194.500 Euro als Obergrenze in der Einstiegspreisklasse. In Schärding zahlte jeder vierte Käufer maximal 186.000 Euro für sein neues Zuhause und in Rohrbach lag die Obergrenze im unteren Preisquartil überhaupt bei nur 117.500 Euro.

Luxus in Linz-Stadt günstiger
Für ein Viertel aller Einfamilienhäuser bezahlten Käufer in der Landeshauptstadt mindestens 583.500 Euro. Das ist ein Preisrückgang von -11,1 % gegenüber 2024 und um -27,7 % gegenüber 2022, als der Mindestpreis für das Top-Preisviertel noch bei 807.500 Euro lag. Der Abstand zu Vöcklabruck hat sich damit verringert, wo Einfamilienhäuser der Top-25-Prozentklasse ab 528.550 Euro (-3,5 %) zu haben waren. Dahinter reihen sich die Bezirke Urfahr-Umgebung (523.750 Euro; +11,1 %), Wels (Stadt und Land, 509.500 Euro; +6,1 %) und Linz-Land mit exakt einer halben Million Euro (+4,9 %). Die günstigsten Einfamilienhäuser innerhalb der gehobenen Preisklasse fanden sich erneut in Rohrbach und kosteten 320.000 Euro (-5,9 %) und mehr.

 

KÄRNTEN

Vierstellige Verkaufszahl und Umsatzrekord
Von 2015 bis 2022 erzielte Kärnten über 1.000 Einfamilienhausverkäufe. 2023 folgte dann ein Dämpfer und ein Tiefststand von 778 Einheiten, 2024 waren es 848. 2025 kehrte das südlichste Bundesland wieder beinahe zu alten Höhen zurück – auf den Zehnjahresschnitt fehlen nur mehr -0,8 % – und kommt auf 1.054 Einfamilienhausverkäufe. Das sind um +24,3 % (national der zweithöchste Anstieg) bzw. um +206 (national der vierthöchste Anstieg) Einheiten mehr im Vergleich zu 2024. Im bundesweiten Mengenranking bleibt Kärnten weiterhin auf Rang vier, hinter Oberösterreich und vor dem Burgenland.

Erstmals über 350 Mio. Euro
Dem Mengenzuwachs folgte auch eine Umsatzsteigerung: 353 Mio. Euro sind um +27,9 % oder +77 Mio. Euro mehr gegenüber 2024 und ein neuer Umsatzrekord. Auch hier ist es prozentual der zweithöchste Anstieg Österreichs, nominal jedoch der fünfthöchste. Bisher lag der höchste Umsatz im Jahr 2022 bei 323 Mio. Euro – er wurde damit 2025 um +9,4 % übertroffen.

Moderate Preissteigerung, aber wieder über 300.000 Euro
Der Kärntner Einfamilienhauspreis ist 2025 mit +2,5 % gegenüber dem Vorjahr eher moderat gestiegen, dennoch haben Käufer bisher noch nie so tief in die Tasche gegriffen: Durchschnittlich waren es 307.429 Euro je Haus. Zwar lag der Preis bereits im Jahr 2023 oberhalb der 300.000 Euro-Marke, doch lag er 2025 nochmals um +1,3 % darüber.

Mengen: alle Bezirke im Wachstum
Der Bezirk mit der zweitniedrigsten Verkaufsmenge weist den prozentual höchsten Anstieg auf: Feldkirchen konnte die Einfamilienhauskäufe um +50,0 % von 48 auf 72 steigern. Der – wie bisher noch jedes Jahr – mengenführende Bezirk Villach (Stadt und Land) registrierte mit +41,6 % insgesamt 211 Einheiten, zuletzt waren es im Jahr 2021 mehr als 200. Der Bezirk Wolfsberg steigerte seine Menge um +32,0 % und kommt auf 132 Kaufakte – sein bisher drittbestes Ergebnis. Ein gutes Viertel (+27,5 %) mehr war es in Spittal/Drau mit 139 Einheiten. Drei Bezirke liegen bei der Mengenentwicklung nur jeweils einen Prozentpunkt auseinander: Völkermarkt erhöhte um +18,8 % auf 82 Verkäufe, St. Veit um +17,8 % auf 119 und Klagenfurt-Land um +16,8 % auf 160, dieselbe Menge wie schon 2015 und 2020. Einstellige Prozentsteigerungen fanden sich im Bezirk Hermagor, der sich um +3,7 % auf 28 Vertragsabschlüsse verbesserte, und in der Landeshauptstadt mit +2,8 % und 111 verbücherten Objekten.

Spittal/Drau und St. Veit mit Preisspitzen
2024 war es noch in Klagenfurt-Land am teuersten, 2025 wurde in der Stadt Klagenfurt mit 385.130 Euro der höchste typische Einfamilienhauspreis Kärntens errechnet. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg von +4,9 %. Klagenfurt-Land, nun auf Rang zwei, reduzierte hingegen um -7,5 % auf 348.708 Euro. Auch in Villach (Stadt und Land) senkte sich der Preis, wenn auch mit -1,9 % auf 341.703 Euro etwas verhaltener. Der größte prozentuale Preissprung vollzog sich in Feldkirchen, nämlich um +14,0 % auf 336.973 Euro. Es ist erst das zweite Jahr, in dem Einfamilienhauskäufer mehr als 300.000 Euro bezahlt haben, erstmals war dies 2023 der Fall. Zum ersten Mal wurde diese Preisgrenze allerdings in Spittal/Drau geknackt: +11,8 % erhöhten den Preis auf 315.867 Euro, im Vergleich zum Zehnjahresdurchschnitt ist dies ein Anstieg um +43,7 %. Auch in St. Veit wurde 2025 der bisher dort höchste Durchschnittspreis registriert, 268.961 Euro sind um +6,9 % mehr gegenüber 2024. In Hermagor änderte sich der Preis so gut wie nicht. Durchschnittlich waren 251.389 Euro je Einfamilienhaus zu bezahlen, eine marginale Veränderung von -0,1 % oder -223 Euro zu 2024. Die Entscheidung, ein Einfamilienhaus in Wolfsberg oder in Völkermarkt zu kaufen, war 2025 keine Frage des Preises. Doch während sich Wolfsberg mit 229.892 Euro (-0,7 %) preisstabil hielt, erhöhte Völkermarkt um +11,7 % auf 229.581 Euro.

Schnäppchentipps in Kärnten
Die Einfamilienhauspreise im günstigen Preisviertel haben sich 2025 im Kärntner Durchschnitt nicht geändert (0,0 %) und liegen bei maximal 190.000 Euro. In fünf der neun Bezirke war es aber noch günstiger: In Spittal/Drau lag der Maximalpreis im unteren Preissegment bei 185.000 Euro, in St. Veit unter 171.208 Euro, in Völkermarkt unter 155.250 Euro, in Wolfsberg unter 150.000 Euro und in Hermagor lag die Preisobergrenze bei 137.500 Euro.

Hot-Spots in Kärnten
Um ein Top-25-Prozent-Einfamilienhaus zu erwerben, legten Käufer 2025 in Klagenfurt-Land mindestens 456.250 Euro auf den Tisch (-8,8 %), in Feldkirchen waren es mindestens 465.500 Euro (+13,2 %) und in der Stadt Klagenfurt 496.250 Euro (+3,5 %) oder mehr. Insgesamt, auf Landebene, ist der Minimumpreis für das Top-Qualitäts- und Luxus-Viertel im Durchschnitt von 400.000 Euro auf 410.000 Euro gestiegen.

 

BURGENLAND

Mengen- und Umsatzrekord
Die bisher größte burgenländische Handelsmenge lag im Jahr 2018 bei 825 Einheiten. 2025 konnte das Burgenland 839 Einfamilienhauskäufe im Grundbuch eintragen, ein neues Allzeithoch und ein Anstieg von +8,5 % bzw. um +66 Einheiten gegenüber 2024 und +16,4 % über dem Zehnjahresmittel. Beim Umsatz näherte sich das Burgenland sprunghaft der 200 Mio. Euro-Marke: Waren es 2023 noch 124 Mio. Euro, so waren es 2024 bereits 169 Mio. Euro und 2025 gar 192 Mio. Euro Einfamilienhaustransaktionswert. Gegenüber 2024 ist dies ein Zuwachs von +13,5 %.

Bundeslandpreise wie 2023
Im Vergleich zu Verkaufsmenge und Umsatz hält sich der burgenländische Einfamilienhauspreis in den letzten Jahren recht konstant und schwankte von 202.398 Euro (2022) zu 209.770 Euro (2023), wieder hinunter zu 202.704 Euro (2024) und 2025 wieder hinauf um +3,5 % auf 209.795 Euro. Im Bundesländervergleich bleibt das Burgenland am günstigsten, die Preis-Differenz zum achtplatzierten Niederösterreich beträgt noch -72.644 Euro.

Viermal Mengenplus und zweimal Mengenrekorde
Im Burgenland insgesamt ist die Verkaufsmenge 2025 um +8,5 % gestiegen. Die Bandbreite in den einzelnen Bezirken liegt jedoch zwischen -17,3 % und +34,6 %. Die Ein-Drittel-Steigerung wurde im Bezirk Oberwart registriert, der mit 183 verbücherten Objekten an der Mengenspitze steht. Der Bezirk Güssing steigerte seine Verkäufe um ein Viertel (+25,7 %) auf 88 Einheiten. Mehr als ein Fünftel mehr war es in Eisenstadt (Stadt, Umgebung und Rust), wo +22,7 % insgesamt 157 Verbücherungen ergaben und auch in Jennersdorf mit +20,6 % und 76 Vertragsabschlüssen. Sowohl Oberwart als auch Eisenstadt melden damit neue Mengenrekorde.

Einmal unverändert, zweimal Mengenrückgang
Der Bezirk Neusiedl am See wiederholte sein Mengenrekordergebnis von 2024 und kommt 2025 erneut auf 136 Einfamilienhausverkäufe. Oberpullendorf ist einer von zwei Bezirken, die unter der Vorjahresmenge bleiben: Der Bezirk reduzierte um -16,9 % auf 113 Transaktionen und Mattersburg um -17,3 % auf 86.

Vier Bezirke mit neuen Preisspitzen
2024 knackte Neusiedl am See zum ersten Mal im Burgenland die 300.000 Euro-Marke. 2025 entspannte sich der durchschnittliche Einfamilienhauspreis wieder und geht mit 285.366 Euro um -5,2 % wieder nach unten. In der Landeshauptstadt (Stadt, Umgebung und Rust) hielt sich der Preis am stabilsten und veränderte sich nur um +1,1 % auf 254.520 Euro. In Mattersburg war 2025 ein Einfamilienhaus typischerweise 248.879 Euro wert, also um +14,2 % mehr im Vergleich zum Vorjahr – es ist der größte prozentuale Anstieg im Burgenland. Mit einigem Abstand folgt Jennersdorf, dort wurde der Einfamilienhauspreis um +4,9 % teurer, landete also bei 185.304 Euro. Neben Mattersburg wurde auch in Oberwart ein zweistelliges Prozent-Plus registriert: +12,5 % ergaben in Summe 172.294 Euro. Die Preisdifferenz für je ein Einfamilienhaus in Oberpullendorf und Güssing ist knapp und liegt bei -368 Euro. Jedoch: Oberpullendorf erhöhte um +7,3 % auf 160.746 Euro, während Güssing den Preis um -3,9 % auf 160.378 Euro senkte.
Zusammengefasst fanden sich in vier Bezirken neue Höchstpreise: in Mattersburg, Jennersdorf, Oberwart und Oberpullendorf.

Keine Veränderung im unteren Preissegment
Wie schon 2023 und 2024 wurde landesweit 2025 jedes vierte Objekt im unteren Preisviertel um unter 120.000 Euro gehandelt. 2022 waren es 110.500 Euro und 2021 gar nur 90.000 Euro. Dennoch finden sich auch 2025 nach wie vor Preise im fünfstelligen Euro-Bereich: Jedes vierte Einfamilienhaus in Oberpullendorf kostete weniger als 95.000 Euro und in Güssing unter 84.500 Euro.

Qualitätssegment: am teuersten ist Neusiedl
Mit Ausnahme von 2023 lag Neusiedl im oberen Preisviertel seit 2020 preislich immer über der Landeshauptstadt und konnte auch 2025 Rang eins halten, da es in der Landeshauptstadt eine etwas größere Preissenkung gab: In Neusiedl kosteten Einfamilienhäuser in der Top-25-Prozent-Klasse mindestens 382.500 Euro (-4,4 %), in Eisenstadt 330.000 Euro (-6,0 %). Mattersburg vervollständigt die Top-Drei im oberen Preissegment mit einem Einstiegspreis von 327.000 Euro (+16,8 %).         

 

TIROL

Aufwärtstrend hält an
Seit 2019 gingen die Verkaufsmengen Jahr für Jahr zurück – einzige kleine Ausnahme war 2021. 2024 folgte dann der erste nennenswerte Aufschwung von +19,6 %. 2025 wurden 541 Einfamilienhäuser gehandelt, was einer weiteren Steigerung um +15,4 % gegenüber 2024 entspricht. Zum Spitzenjahr 2018 mit 715 Verbücherungen fehlen aber immer noch -24,3 % und auch zum Zehnjahresdurchschnitt fehlen -8,0 %. Gleich geblieben ist Rang sechs im bundesweiten Mengenranking.

Umsatz steigt nicht mit der Verkaufsmenge
Der Anstieg der Verkaufsmenge im Jahr 2025 spiegelt sich nicht beim Umsatz wider, denn auch obwohl der Transaktionswert im Bund durchschnittlich um +17,8 % gestiegen ist, ist er in Tirol um -2,2 % gesunken. Nominal ist dies ein Rückgang um -10 Mio. Euro auf insgesamt 449 Mio. Euro. Dennoch trifft diese Summe ziemlich genau den Tiroler Umsatz-Durchschnitt der letzten zehn Jahre (-0,3 %). Im nationalen Vergleich liegt Tirol damit im mittleren Drittel auf Rang vier, hinter der Steiermark und vor Wien.

Einfamilienhauspreis geht um -8,8 % zurück
Die Erklärung für den Umsatzrückgang findet sich beim Blick auf den Tiroler Einfamilienhauspreis: Dieser ist 2025 im Vergleich zu 2024 um -8,8 % auf durchschnittlich 677.906 Euro gesunken. Preislich liegt Tirol damit nur um -200 Euro günstiger als Salzburg und um -98.458 Euro hinter dem teuersten Bundesland, Wien. Für Tirol ist es der fünfthöchste gemessene Einfamilienhauspreis seit 2009, dem Beginn des REMAX-ImmoSpiegels, er liegt historisch gesehen zwischen dem der Jahre 2020 und 2021.

Nur Landeck unter der Vorjahresmenge
Der stärkste prozentuale Mengenanstieg gelang mit +45,7 % dem Bezirk Schwaz, der es 2025 auf 67 Einheiten schaffte. Auch die Landeshauptstadt erhöhte von 2024 auf 2025 deutlich die Einfamilienhausverkäufe, und zwar um +31,6 % auf 25 – genau so viele wie 2019, in den Jahren danach lag die Anzahl immer darunter. Die meisten Einfamilienhaus-Grundbucheinträge im Bundesland, nämlich 129, fanden erneut in Innsbruck-Land statt, ein Fünftel (+20,6 %) mehr als 2024. Zweistellige Mengensteigerungen meldeten außerdem Lienz mit +16,3 % auf 50 verbücherte Objekte, Kitzbühel mit +13,0 % auf 78 und Reutte mit +10,0 % auf 22. Weniger steil, aber dennoch nach oben ging die Verkaufsmenge auch in den Bezirken Kufstein und Imst. Kufstein erhöhte um +6,0 % auf 88 Einheiten (Rang zwei im Mengenranking) und Imst um +3,7 % auf 56. Einzig Landeck entwickelte sich 2025 gegen den Trend und reduzierte um -7,1 % von 28 auf 26 Verbücherungen.

Kitzbühel und Innsbruck-Stadt mit spürbaren Preisrückgängen
Dass 2025 in Tirol ein Einfamilienhaus im Durchschnitt um 677.906 Euro zu haben war, ist in Kitzbühel oder in der Landeshauptstadt kaum vorstellbar. In Kitzbühel bezahlten Käufer in den Jahren 2021 bis 2024 mehr als zwei Millionen Euro, das Spitzenjahr war 2023 mit 2,5 Mio. Euro. 2025 entspannte sich der Durchschnittspreis jedoch um -23,9 % und landete bei 1,6 Mio. Euro je Einfamilienhaus, das sind um -493.400 Euro weniger als 2024 und liegt um -6,9 % unter dem Bezirks-Durchschnitt der letzten zehn Jahre. In Innsbruck-Stadt war der typische Preis für ein Tiroler Haus mengenbedingt sehr volatil und von 2020 bis 2022 und 2024 siebenstellig. 2025 geht er wieder von 1,4 Mio. Euro auf 868.641 Euro hinunter, das entspricht einem Rückgang um -36,1 % und bedeutete eine Ersparnis von fast einer halben Million Euro (-490.224 Euro). Der Bezirk Innsbruck-Land, der die Top 3 komplett macht, kommt mit 704.917 Euro dem Bundesland-Durchschnitt schon näher, steigerte den Preis allerdings um +17,3 %.

Zwei Bezirke unter 400.000 Euro
Seit 2023 geht der Einfamilienhauspreis in Kufstein runter: von durchschnittlichen 834.165 Euro über 763.863 Euro zu 654.096 Euro im Jahr 2025. Günstiger war es nur 2020 und die Jahre davor, gegenüber 2024 ist es ein Preisabfall um -14,4 %.

Schwaz knackte 2024 einmalig die 700.000 Euro-Marke, fällt 2025 aber wieder darunter, genauer gesagt um -9,6 % auf 646.308 Euro. Der höchste prozentuale Preisanstieg war mit +29,2 % in Reutte zu finden. 2023 zahlten Käufer 587.390 Euro und damit erstmals mehr als eine halbe Million Euro. 2025 wird diese Hürde mit 571.419 Euro zum zweiten Mal geknackt. In den übrigen drei Bezirken war der Einfamilienhauspreis ebenfalls rückläufig: In Imst ging ein Einfamilienhaus typischerweise um 423.198 Euro, also um -2,6 % günstiger, an neue Besitzer. In Lienz und Landeck lag der Preis seit 2023 bzw. seit 2021 wieder unter 400.000 Euro. In Lienz war ein Einfamilienhaus im Durchschnitt um 378.396 Euro (-12,2 %) und in Landeck um 363.244 Euro zu haben – das ist ein Rückgang von -38,4 %, der stärkste unter den Tiroler Bezirken.

Tiroler Schnäppchen um 191.250 Euro
Im Bundesland Tirol lag die Obergrenze des günstigsten Preisviertels bei 395.000 Euro (-1,3 %), in einzelnen Bezirken aber noch tiefer: In Imst kostete jedes vierte Einfamilienhaus maximal 267.500 Euro (+9,5 %), in Lienz 231.250 Euro (-8,4 %) und in Landeck weniger als 191.250 Euro (-50,3 %). Zum Vergleich: In Innsbruck-Land reichte das günstigste Preissegment hinauf bis 500.000 Euro (+42,9 %) und in Kitzbühel bis 725.000 Euro (+6,6 %).

Gehobene Qualität um -5,6 % günstiger
Die Top-25-Prozent der Tiroler Einfamilienhauspreise wurden laut REMAX-Analysen gegenüber 2024 um -5,6 % günstiger und lagen durchschnittlich bei mindestens 850.000 Euro. Die Preisspanne ist aber enorm: Im oberen Preisquartil war jedes vierte Einfamilienhaus in Lienz ab mindestens 459.750 Euro (-21,1 %) zu haben. Fast dreimal so teuer die Luxus-Einfamilienhäuser in der Stadt Innsbruck mit 1,3 Mio. Euro (-31,1 %) und mehr. Noch weiter zieht sich die Preisspanne mit Blick auf Kitzbühel, wo die preisliche Untergrenze für ein Top-25-Haus bei 2,1 Mio. Euro (-32,3 %) lag.

 

SALZBURG

Verkaufsmenge steigert sich um ein Viertel, Rekord beim Umsatz!
Nachdem das Bundesland Salzburg 2023 mit 346 verkauften Einheiten einen neuen Tiefststand erreichte, gelang ihm 2024 eine Erholung um +14,5 % auf insgesamt 396 ins Grundbuch eingetragene Einfamilienhäuser. 2025 waren es noch einmal um +24,2 % mehr als 2024 und insgesamt 492. Auf den Zehnjahresdurchschnitt fehlen damit nur mehr -3 Häuser oder -0,6 %. Davon unberührt bleibt die bundesweite Platzierung des Salzburger Einfamilienhausmarktes auf Rang sieben, hinter Tirol und vor Wien.

Das Mengenplus bewirkt allerdings einen Spitzenwert beim Umsatz. 2025 erzielte Salzburg 374 Mio. Euro und damit einen Anstieg von +16,4 % gegenüber dem Vorjahr. Zum bisherigen Rekordjahr 2022 (332 Mio. Euro) ist dies eine Erhöhung um +12,4 % und um +34,5 % gegenüber dem Zehnjahresdurchschnitt.

Einfamilienhauspreis unverändert, aber teurer als in Tirol
Der typische Einfamilienhauspreis lag 2025 in Salzburg bei 678.106 Euro und bleibt gegenüber 2024 praktisch unverändert (+0,1 % bzw. +1.014 Euro). Was sich geändert hat, ist, dass Salzburg erstmals das zweitteuerste Bundesland geworden ist, dies war in den vergangenen zehn Jahren immer Tirol. Wien liegt allerdings noch mit einem Abstand von -98.259 Euro an der Preisspitze. Am teuersten war es in Salzburg bisher im Jahr 2023 mit einem durchschnittlichen Einfamilienhauspreis von 705.060 Euro, 2025 ist das zweitteuerste Jahr.

Mengen-Niveau von 2020 und 2021
2023 verzeichneten noch alle Salzburger Bezirke ein Mengenminus, 2024 gingen die Verkaufszahlen für Einfamilienhäuser im Landesdurchschnitt um +14,5 % nach oben, 2025 sind es +24,2 %, und nur ein Bezirk stellt sich gegen den positiven Trend. Im Lungau stieg die Anzahl der Grundbucheinträge um +58,3 % von 24 auf 38 an. Knapp mehr als die Hälfte (+52,9 %) mehr waren es auch im Bezirk Pongau, der auf 78 Einheiten kommt. Die Landeshauptstadt erhöhte gegenüber 2024 um +33,9 % auf 79. Im Flachgau reduzierten sich die Vertragsabschlüsse seit 2019. 2025 waren es jedoch im Vergleich zum Vorjahr +25,2 % und in Summe 154 verbücherte Einfamilienhäuser, es bleibt aber die viertgeringste Menge seit 2015. Die zweithöchste Anzahl an Einfamilienhauskäufen fand nach dem Flachgau im Pinzgau statt, dort waren es 110, also um +14,6 % mehr als 2024 und erstmals seit 2021 wieder ein dreistelliges Ergebnis. Der Tennengau notierte als einziger Salzburger Bezirk ein Verkaufsminus und landet mit -23,3 % bei 33 Kaufakten – nach 29 Einheiten im Jahr 2023 ist dies der zweitschwächste je gemessene Wert für den Bezirk.

Wohnen in der Landeshauptstadt wieder unter einer Million Euro
Seit 2022 waren mehr als eine Million Euro für ein Einfamilienhaus in der Stadt Salzburg fällig. Käufer, die jedoch 2025 ein Haus in der Landeshauptstadt erwarben, zahlten typischerweise 979.049 Euro und sparten sich somit -20,7 % bzw. -255.445 Euro im Vergleich zu 2024. 2024 konnte man sich um den Preis eines Hauses in der Stadt Salzburg, zwei im Pinzgau leisten. 2025 geht diese Rechnung nicht mehr auf, denn während die Stadt um ein Fünftel den Preis reduzierte, ging er im Pinzgau um +16,4 % auf 755.909 Euro nach oben. Mit 635.710 Euro und +11,2 % gab es auch im Pongau eine spürbare Preisveränderung nach oben, der Tennengau zieht mit 621.743 Euro und +10,6 % mit. Neben der Landeshauptstadt ging auch der Flachgau mit dem Preis nach unten, nämlich um -7,1 % auf 620.861 Euro, was aber immer noch +15,2 % über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre liegt. Der Lungau knackte 2022 erstmal die 300.000 Euro-Hürde, 2025 schielt er bereits in Richtung 400.000 Euro-Marke, denn der durchschnittliche Einfamilienhauspreis stieg um +15,8 % auf 379.385 Euro.
Zusammengefasst weisen drei Salzburger Bezirke neue Preisspitzen vor: der Pinzgau, der Pongau und der Lungau.

Wo gibt es in Salzburg die günstigsten Einfamilienhäuser?
Im unteren Preisviertel sind die Landespreise bis maximal 420.000 Euro die dritthöchsten in Österreich und um +3,0 % nach oben gegangen. Im Tennengau liegt der Maximalpreis bei 386.000 Euro (-1,0 %). Noch günstiger ist es nur im Lungau, wo die maximale Preisgrenze für jedes vierte Einfamilienhause im unteren Preisviertel mit 235.000 Euro erreicht ist. Zum Vergleich: In der Stadt reichte das untere Preisviertel hinauf bis zu 649.000 Euro (-3,9 %).

Lungau holt im Top-Qualitätssegment prozentual am meisten auf
Die Preise im gehobenen Marktsegment blieben im Landesdurchschnitt von -0,1 % so gut wie unverändert. Am teuersten war es in der Stadt, wo allerdings die größte prozentuale Preissenkung zu finden war: -17,0 % ergaben im Schnitt 1,3 Mio. Euro Mindestpreis je Top-25-Prozent-Einfamilienhaus. Im Pinzgau beginnt Luxus bei 887.500 Euro (+10,9 %) und im Flachgau bei 815.000 Euro (+1,2 %). Spürbar teurer, mit der höchsten prozentualen Preissteigerung von +24,1 %, wurde es im Lungau, mit 482.500 Euro Einstiegspreis ins Qualitätssegment.

 

WIEN

Höchster Wiener Umsatz
Zuletzt erzielte Wien im Jahr 2019 mehr als 400 Verkäufe. 2025 war es mit insgesamt 411 Grundbucheinträgen wieder so weit. Dies entspricht einem Anstieg von +31,7 % gegenüber 2024 (fast das Doppelte als der Durchschnitt vom Bund mit +17,7 %) und sind um +8,0 % mehr als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Die Rekordzahlen liegen dennoch schon einige Jahre zurück und sind in den Jahren 2011 und 2010 mit 643 bzw. 640 verkauften Einfamilienhäusern zu finden. Weniger Verkäufe gab es nur in Vorarlberg (317). Der Umsatz geht noch steiler nach oben und erreichte mit 406 Mio. Euro neue Höhen. Im Vergleich zu 2024 ist dies ein Sprung um +39,8 % bzw. um +116 Mio. Euro. Im Bundesländerumsatzranking steigt Wien vom sechsten Rang auf den fünften, nicht zuletzt, weil Salzburg als Vorjahres-Fünft-Platzierter nicht einmal halb so stark zulegen konnte (+16,4 %).

Einfamilienhauspreis bleibt unter 800.000 Euro
2021 kostete ein Wiener Einfamilienhaus erstmals mehr als 800.000 Euro im Durchschnitt. 2022 senkte sich der Preis auf 796.153 Euro, legte 2023 wieder auf 803.423 Euro zu und landete 2024 wieder bei geringeren 746.208 Euro. 2025 ging es um +4,0 % wieder bergauf, der Preis bleibt allerdings mit 776.364 Euro unterhalb der 800.000 Euro-Marke. Nominal zahlten Käufer 2025 um +30.156 Euro mehr als 2024. Die Wiener Preise sind seit 2013 konstant die höchsten unter den Bundesländern. Sie entsprechen aktuell 2,3x dem Bundesdurchschnitt und 3,7x jenem vom Burgenland.

Donaustadt mengenführend, Floridsdorf vor Hietzing und Liesing
In 14 Wiener Bezirken wurden IMMOunited zufolge Einfamilienhauskäufe gemeldet. Prozentuell am meisten dazugewinnen konnte 2025 der Bezirk Währing, nämlich um +366,7 % von 3 auf 14 Verkäufe. Favoriten hat seine Verbücherungszahl mehr als verdoppelt (+137,5 %) und schaffte 19 Vertragsabschlüsse. In Floridsdorf gingen die Einfamilienhauskäufe noch um starke +66,7 % von 36 auf 60 nach oben. Prozentual erzielte Hernals von 2024 auf 2025 einen Sprung von +44,4 %, nominal ist es jedoch „nur“ ein Anstieg um +4 Einheiten von 9 auf 13. Nobel-Bezirk Döbling schließt an alte Erfolge aus den Jahren 2010, 2011 und 2012 an, als die Verbücherungszahlen bei 35, 33 und 31 lagen. 2025 waren es 30 und um +36,4 % mehr als 2024. Zweistellige Prozentzuwächse erfolgten außerdem in Penzing mit +32,1 % auf 37 Grundbucheinträge, Hietzing mit +28,9 % (58), in der mengenführenden Donaustadt mit +25,9 % (107) und in Liesing mit +13,0 % (52). Unter „ferner liefen“ fanden sich laut IMMOunited auch die Bezirke Leopoldstadt, Simmering, Meidling, Rudolfsheim-Fünfhaus und Ottakring mit vereinzelten Einfamilienhausverkäufen.

Döbling mit über 3 Millionen Euro
Unter den Bezirken mit mehr als 20 Verbücherungen führt Döbling mit durchschnittlich 3,12 Mio. Euro je Einfamilienhaus, um +42,3 % teurer als 2024. Preislich dahinter folgen Hietzing mit 987.644 Euro (-10,2 %) und Liesing mit 650.072 Euro (+2,1 %). Kaum ein preislicher Unterschied zu finden war in den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt. Floridsdorf meldete einen Einfamilienhauspreis von 585.085 Euro (+15,0 %) und Donaustadt 585.268 Euro (+6,4 %). In Penzing zahlten Käufer 2024 im Durchschnitt noch 971.478 Euro, 2025 waren es „nur“ mehr 560.535 Euro.

 

VORARLBERG

Mengen: Aufwärtsbewegung flacht ab
Seit 2019 – mit Ausnahme im Jahr 2021 – beobachteten REMAX-Experten einen stetigen Mengenrückgang. 2024 gingen die Einfamilienhausverkäufe jedoch um +31,8 % von 236 auf 311 nach oben. 2025 setzte sich der positive Trend zwar fort, wenn auch mit +1,9 % auf 317 Einheiten etwas abgeschwächt. Bundesweit ist es sowohl prozentual als auch nominal der schwächste Zuwachs. Der Zehnjahresdurchschnitt liegt bei 393 Verkäufen, 2025 liegt Vorarlberg demnach um -19,3 % darunter. Im nationalen Mengenranking liegt das Ländle auf Rang neun, Wien, auf Rang acht, baute den Abstand von +1 (2024) auf +94 (2025) Verbücherungen aus.

Umsatzniveau wie 2019
Auch der Einfamilienhausumsatz ist 2024 noch um +31,3 % angewachsen. 2025 drehte sich das Vorzeichen ins Negative, der Umsatz ging im Vergleich zu 2024 um -9,2 % von 226 Mio. Euro auf 205 Mio. Euro zurück, was dem Niveau von 2019 entspricht. Außer in Vorarlberg ging der Umsatz nur noch in Tirol zurück, allerdings viel geringer. Dennoch: Seit 2009 (dem Beginn des REMAX-ImmoSpiegels) war der vorarlbergische Transaktionswert nur in vier Jahren höher, nämlich 2024, 2022, 2021 und 2018 und zum Zehnjahresdurchschnitt fehlen nur -0,4 %.

Preise fallen weiterhin
2022 lag der typische Einfamilienhauspreis erstmals und bislang das einzige Mal über 700.000 Euro. 2023 folgte bereits ein Preisabfall um -2,4 %, 2024 waren es -1,2 % und 2025 setzte sich der Preisrückgang mit -8,5 % weiter fort, was auch den Umsatzrückgang erklärt. Im Durchschnitt waren 626.100 Euro für ein Einfamilienhaus zu bezahlen – ein Preis, der zwischen den Jahren 2021 und 2022 liegt. Im bundesweiten Preisranking rutscht Vorarlberg von Rang drei auf Rang vier, hinter Wien, Salzburg und Tirol.

Mengen: Feldkirch und Bregenz mit einem Plus
2023 meldeten alle Vorarlberger Bezirke Mengenrückgänge, ein Jahr später konnten alle vier Bezirke ihre Verkaufsmenge gegenüber 2023 wieder steigern. 2025 sind die Bezirke gespalten: zwei konnten die Vorjahresmenge überbieten, zwei liegen darunter. Im Detail: Der Bezirk Feldkirch, der seit 2021 anhaltend mengenführend ist, bleibt auch 2025 mit +16,1 % und 108 Einheiten auf Rang eins. Den zweiten Mengenanstieg meldete Bregenz mit +13,6 % auf 100 Verbücherungen. Bludenz verringerte um -8,9 % auf 51 Transaktionen und im Bezirk Dornbirn gingen die Verkäufe um -21,6 % auf 58 zurück.    

Preis: überall günstiger
Der durchschnittliche Einfamilienhauspreis ist 2025 in allen vier Bezirken Vorarlbergs gesunken, am deutlichsten war dies für Käufer in Bludenz zu spüren. Am meisten zahlten Käufer erneut im Bezirk Bregenz, wo 671.643 Euro (-9,3 %) fällig waren und damit erstmals seit 2020 wieder weniger als 700.000 Euro. Im nationalen Bezirksranking, außerhalb Wiens, landete der Bezirk 2025 damit von Rang fünf auf Rang sechs hinter Kitzbühel, Salzburg-Stadt, Innsbruck-Stadt, Zell am See und Innsbruck-Land. In Dornbirn fiel der Preis um -4,7 % auf 662.925 Euro und in Feldkirch um -8,8 % auf 641.884 Euro. Am meisten haben sich 2025 im Vergleich zu 2024 Käufer in Bludenz erspart. Dort ging der Preis um -17,8 % bzw. um -98.585 Euro auf 456.178 Euro nach unten.

Eine „halbe Mille“ ist in Vorarlberg ein Schnäppchen
Die Worte „günstig“ und „Vorarlberg“ gehen genauso gut zusammen wie gleiche Magnetpole. Während ein Viertel aller Einfamilienhäuser in Österreich unter 185.000 Euro gehandelt wurde, endete das günstigste Viertel in Vorarlberg bei 450.000 Euro. Günstig ist also relativ. Die Bezirks-Details: Das billigere Viertel aller gehandelten Einfamilienhäuser reichte im Bezirk Bludenz bis maximal 300.000 Euro, in Feldkirch und Bregenz jeweils bis 497.500 Euro und in Dornbirn sogar bis 528.500 Euro. Außerhalb Wiens liegen nur die Bezirke Kitzbühel und Salzburg-Stadt darüber.

Die Top-25-Prozent
Im Durchschnitt begann 2025 die Untergrenze für ein Vorarlberger Einfamilienhaus im oberen Preissegment bei 780.000 Euro. Im Hinblick auf die einzelnen Bezirke waren es mindestens 625.000 Euro (-5,3 %) oder mehr für ein Einfamilienhaus in Bludenz. In Feldkirch lag der Mindestpreis bei 760.000 Euro (-10,6 %), in Bregenz bei 800.260 Euro (-14,7 %) und in Dornbirn bei 802.500 Euro (+2,0 %).   

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