Meldung vom 20.04.2026

KEBA und Braucommune Freistadt treiben die Elektrifizierung des Lieferverkehrs voran

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Linz, Österreich, 20. April 2026 – Die Braucommune Freistadt stellt ihre LKW-Flotte schrittweise auf Elektroantrieb um und setzt dabei auf Ladeinfrastruktur des Linzer Technologieunternehmens und Herstellers von AC- & DC-Ladelösungen KEBA. Ziel ist es, den täglichen Lieferverkehr in der Region nachhaltiger zu gestalten, ohne bei der Verlässlichkeit Abstriche zu machen.

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Eines ist klar: Damit Getränkelieferungen an Handel und Gastronomie reibungslos funktionieren, müssen die Fahrzeuge jeden Tag einsatzbereit sein. Die Anforderungen sind entsprechend hoch. Die E-LKWs starten um 6 Uhr morgens, fahren fixe Routen und kehren bis 18 Uhr ins Logistikzentrum zurück. Pro Tag legen sie rund 300 Kilometer zurück.

Geladen wird über Nacht
Damit die Elektrofahrzeuge am nächsten Tag wieder einsatzbereit sind, werden sie über Nacht am Firmenstandort der Brauerei geladen. Pro E-LKW werden dabei rund 400 Kilowattstunden benötigt. KEBA hat bei Freistädter eine Ladeinfrastruktur realisiert, die sich direkt in das bestehende Depot integrieren lässt. Die modulare Schnellladelösung basiert auf einem Split-System, bestehend aus den Dispensern KeContact DCL10 und der Power Unit KeContact DCU10. Die Power Unit versorgt dabei mehrere Dispenser die im Depot flexibel positioniert werden können. Die Distanz zwischen Leistungseinheit und Ladepunkt kann dabei bis zu 70 Meter betragen. Dank ihres geringen Platzbedarfs von weniger als 0,5 m² lassen sich die Ladepunkte auch bei beengten Platzverhältnissen, etwa an Laderampen, flexibel installieren.

Bestehendes Areal als Herausforderung
Für uns war entscheidend, dass die Lösung im Alltag funktioniert. Unsere Fahrzeuge müssen jeden Morgen einsatzbereit sein“, sagt Paul Steininger, CEO der Braucommune Freistadt. „Gleichzeitig war es eine klassische Brownfield-Situation – das heißt wir mussten die Ladeinfrastruktur in ein bereits bestehendes Areal integrieren. Umso wichtiger war ein System, das sich flexibel anpassen lässt, mit unserer Flotte mitwächst und durch die Integration von Photovoltaik auch wirtschaftlich schnell amortisiert.

Strom aus der eigenen PV-Anlage nutzen
Ein Teil der Energie kommt direkt vom eigenen Dach. Die Einbindung von Photovoltaik in die Ladeinfrastruktur sorgt dafür, dass ein Teil des benötigten Stroms zum Laden der E-LKWs selbst erzeugt wird. „Wir können die Photovoltaik sehr einfach in unsere Ladelösungen integrieren. Damit wird der Ladebereich vom Energieverbraucher zu einem aktiven Teil des Energiesystems und der Betreiber ist damit zugleich Stromerzeuger und Stromnutzer“, sagt Stefan Richter, CEO KEBA Energy Automation. „Entscheidend ist auch, die Energie so zu steuern, dass sie genau dann zur Verfügung steht, wenn sie gebraucht wird. Denn am Ende geht es darum, dass die Fahrzeuge zuverlässig einsatzbereit sind.“

Technologie aus Oberösterreich
Die neue Ladeinfrastruktur der Braucommune Freistadt wurde direkt vor Ort durch das KEBA Service-Team in Betrieb genommen. Das Leuchtturmprojekt in Freistadt zeigt: Die Elektrifizierung des Lieferverkehrs hat bereits begonnen Sie gelingt dort, wo technologische Kompetenz auf konkrete Anforderungen trifft und daraus Lösungen entstehen, die sich im Alltag bewähren. Für beide Unternehmen ist das Projekt auch ein klares Bekenntnis zum heimischen Wirtschafts- und Technologiestandort: Entwicklung, Produktion und Umsetzung erfolgen in Oberösterreich – mit kurzen Wegen und regionaler Wertschöpfung.



Über KEBA
KEBA mit Hauptsitz in Linz (A) und weltweiten Niederlassungen, agiert in drei Geschäftsfeldern: Energy Automation, Industrial Automation und Handover Automation. Stromladestationen für E-Fahrzeuge, Heizungssteuerungen sowie Sicherheitstechnik und Antriebstechnik für Maschinen und Roboter, Geldautomaten sowie Paket- bzw. Übergabeautomaten zählen beispielsweise zum Produktportfolio des rund 2.000 Personen starken Automationsexperten. www.keba.com

Über KEBA eMobility
KEBA zählt zu den führenden Herstellern intelligenter AC- & DC-Ladelösungen. Seit 2009 ist das Unternehmen in dieser Branche erfolgreich unterwegs und hat somit maßgeblich Pionierarbeit in Sachen Ladeinfrastruktur geleistet. Seit 2024 bietet KEBA Energy Automation sein gesamtes Produktportfolio im Ladeinfrastrukturbereich CO2-optimiert an. Das KeContact-Portfolio lädt sämtliche Arten von Hybrid- und Elektrofahrzeugen von PKW bis LKW sicher und zuverlässig. Mehr unter www.keba.com/emobility

Über Braucommune Freistadt
Die Braucommune in Freistadt ist eine Privatbrauerei mit Sitz in Freistadt in Oberösterreich (AT). Sie ist zu 100 % unabhängig und im Besitz von 149 Innenstadt-Häusern, deren Anteil am Haus grundbücherlich festgeschrieben ist. Das Unternehmen produziert Bier sowie alkoholfreie Getränke und beliefert Handel sowie Gastronomie. https://www.freistaedter-bier.at/

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Bilder (6)

KEBA realisiert Ladeinfrastruktur der Braucommune Freistadt für deren E-LKWs
2 048 x 1 366 © KEBA (Abdruck bei Nennung honorarfrei)
KEBA realisiert Ladeinfrastruktur der Braucommune Freistadt
7 847 x 5 234 © KEBA (Abdruck bei Nennung honorarfrei)
KEBA und Braucomme Freistadt treiben Elektrifizierung des Lieferverkehrs voran
5 426 x 3 617 © KEBA (Abdruck bei Nennung honorarfrei)
KEBA realisiert Ladeinfrastruktur der Braucommune Freistadt
7 836 x 5 226 © KEBA (Abdruck bei Nennung honorarfrei)
Stefan Richter, CEO KEBA Energy Automation
800 x 533 © KEBA (Abdruck bei Nennung honorarfrei)
Paul Steininger, CEO der Braucommune Freistadt
4 000 x 3 000 © Braucommune Freistadt (Abdruck bei Nennung honorarfrei)



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Michael Obermeyr
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