Meldung vom 04.11.2026

Apomedica mit der Marke Dr. Böhm: Depression - eine Volkskrankheit mit vielen Gesichtern

Früher erkennen, gezielter behandeln, neue Wege eröffnen

© APOMEDICA/APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

Im Bild v.l.n.r.: DDr. Johannes Huber (Mediziner, Endokrinologe, Gynäkologe und Theologe), Doz. DDr. Lucie Bartova (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin), Dr. Veronika Butterweck (Expertin im Bereich der Pharmakologie und Phytotherapie – Universität Basel und Max Zeller Söhne AG), Dr. Johannes-Paul Fladerer-Grollitsch BSc MSc (medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung der Apomedica), Mag. Ruth Fischer (Geschäftsführerin Apomedica Pharmazeutische Produkte GmbH mit der Marke Dr. Böhm)

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Wien/Graz, 4. November 2026. Eine Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Österreich und betrifft Menschen aller Altersgruppen, Lebensrealitäten und sozialen Schichten. Laut Untersuchungen leben derzeit rund 700.000 Menschen mit einer Depression in Österreich.[1] Damit ist diese psychische Erkrankung längst kein Randthema mehr, sondern eine der großen Gesundheitsfragen unserer Zeit. In aktuellen internationalen Studien haben ForscherInnen nun erstmals die Ursachen für die Erkrankung eruiert und mit einer neuen, alternativen Therapieform von Dr. Böhm soll der Volkskrankheit nun entgegengewirkt werden.

[1] https://www.uibk.ac.at/de/newsroom/2025/der-abwartsspirale-moglichst-rasch-etwas-entgegenstellen/

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In Österreich leiden mehr als 5 Prozent der Bevölkerung an einer diagnostizierten Depression und mehr als 2,3 Millionen Menschen berichten über depressive Symptome.[1] Und dennoch werden Depressionen heute noch immer kleingeredet. Diese psychische Erkrankung muss ernst genommen werden: von ÄrztInnen, TherapeutInnen aber vor allem von der Gesellschaft. Die Krankheit braucht dringend eine Enttabuisierung. „Depression ist keine Charakterschwäche und kein vorübergehendes Stimmungstief, sondern eine ernst zu nehmende Erkrankung, die viele Gesichter haben kann. Umso wichtiger ist es, Warnsignale früh zu erkennen, offen darüber zu sprechen und Betroffene rasch in eine passende Behandlung zu bringen“, erklärt Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.scient.med. Lucie Bartova, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin an der Univ. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Wien. Sie beschreibt die Depression gar als „Chamäleon“ mit sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen und doch einer klaren Diagnose. Zu den drei klassischen Symptomen zählen eine über mindestens zwei Wochen anhaltende niedergeschlagene Stimmung, deutliche Erschöpfung bzw. Antriebslosigkeit und der Verlust von Freude oder Interesse an Dingen, die früher als positiv erlebt wurden. Doch gerade diese Vielfältigkeit macht Depressionen so tückisch: Sie wird oft spät erkannt, bagatellisiert oder mit bloßer Überlastung verwechselt. „Wir wissen heute: Depression ist gut behandelbar. Entscheidend ist, dass Menschen nicht zu lange warten, sondern sich medizinische Unterstützung holen. Je früher erkannt wird, was hinter Erschöpfung, Antriebslosigkeit oder anhaltender Niedergeschlagenheit steckt, desto besser sind die Chancen auf Besserung“, betont Bartova weiter.

Wenn die Seele nicht mehr kann, zählt frühe Hilfe
Entscheidend ist, dass Betroffene möglichst früh professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Der erste Weg sollte immer, wenn möglich, zu FachärztInnen für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin führen. „Das Schlimmste ist, nichts zu tun. Wer frühzeitig Unterstützung bekommt, hat deutlich bessere Chancen auf eine wirksame Behandlung und auf eine frühe Stabilisierung des Alltags wie man ihn kennt“, so die Fachärztin. Depressionen sind durch unterschiedliche wirksame Therapieansätze gut behandelbar. Von Psychotherapie bis hin zu Gehirnstimulation oder eben auch medikamentösen Therapien wie synthetische Antidepressiva oder Phytopharmaka werden erfolgreich eingesetzt.

Neue Forschungsansätze: biologische Prozesse bei Depression besser verstehen
Für die medizinische Praxis ist eine frühe Erkennung einer Depression besonders relevant, weil depressive Erkrankungen häufig nicht sofort eindeutig diagnostiziert werden können. Viele Betroffene suchen zunächst wegen Schlafstörungen, chronischer Erschöpfung, Schmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten Hilfe. Umso wichtiger ist es, Depression als Erkrankung mit klaren neurobiologischen Grundlagen zu begreifen. „Wir müssen Stigmata jetzt aufbrechen. Denn laut WHO werden Depressionen weltweit bis zum Jahr 2030 die größte globale Krankheitslast (Global Burden of Disease) verursachen[2]“, weiß Priv.Doz. DDr. Bartova. Das unterstreicht, wie zentral Aufklärung, Entstigmatisierung und niedrigschwellige Behandlungsoptionen geworden sind.

Bei Depressionen spielen viele Faktoren zusammen. Die Forschung untersucht deshalb auch, welche biologischen Prozesse in den Zellen eine Rolle spielen. Ein internationales Forschungsteam beschäftigt sich mit der Frage, ob Stress und das Stresshormon Cortisol die Zellmembranen beeinflussen. Eine Zelle ist von einer dünnen Hülle umgeben, der Zellmembran. Sie besteht aus einer Doppelschicht von Lipiden, also fettähnlichen Bestandteilen, und enthält Rezeptoren – sozusagen Empfangsstellen, die über die Zellen Signale aufnehmen. Die Zusammensetzung der Lipide beeinflusst, wie beweglich die Membran ist. Diese Beweglichkeit wird als Membranfluidität bezeichnet und kann mitbestimmen, wie die Signalübertragung funktioniert.

In Zellmodellen veränderte Cortisol sowohl die Zusammensetzung der Membranlipide als auch die Membranfluidität. Der Johanniskrautextrakt Ze 117 wirkte diesen stressbedingten Veränderungen teilweise entgegen. Welche Inhaltsstoffe dafür verantwortlich sind, ist noch nicht abschließend geklärt. „Depression lässt sich nicht allein auf ein Ungleichgewicht einzelner Botenstoffe im Gehirn zurückführen. Wir untersuchen deshalb auch, wie Stresshormone die Lipidzusammensetzung und Beweglichkeit von Zellmembranen beeinflussen. In Zellmodellen konnten wir zeigen, dass ein Johanniskrautextrakt einem Teil der cortisolbedingten Veränderungen entgegenwirkt. Das ist ein wichtiger Schritt, um mögliche Zusammenhänge zwischen Membranveränderungen, Stress und Depression besser zu verstehen und mögliche Wirkmechanismen von Johanniskrautextrakten bei Depression weiter zu erforschen“, erklärt Prof. Dr. Veronika Butterweck, Medical Director bei Max Zeller Söhne AG und Dozentin für Phytotherapie an der Universität Basel.[3] „Johanniskraut gehört zu den am besten untersuchten pflanzlichen Arzneimitteln bei Depressionen. Für bestimmte Extrakte liegen Wirksamkeitsdaten bei leichter bis mittelgradiger Depression vor. Darüber hinaus zeigten hyperforinarme Extrakte in klinischen Studien ein geringes Wechselwirkungspotenzial: Für die geprüften CYP450-Enzyme wurden keine klinisch relevanten Wechselwirkungen festgestellt. Auch bei einer Studie mit einer bestimmten niedrig dosierten Kombinationspille zeigte sich keine relevante Wechselwirkung“, sagt Prof. Dr. Butterweck.

Johanniskraut als evidenzbasierte pflanzliche Option
Bei leichten bis mittelschweren Depressionen kann das rezeptfreie Johanniskraut eingenommen werden. Dies ist ein nachgewiesenes pflanzliches Antidepressivum. Die deutsche S3-Leitlinie[4] nennt Johanniskraut als Option bei leichten depressiven Episoden. International wird Johanniskraut bei leichter bis moderater Depression auf Basis von Evidenzlevel A[5] empfohlen. „Ich befasse mich seit mehr als 20 Jahren intensiv mit dieser pflanzlichen Arznei. Johanniskraut wirkt, weil mehrere natürliche Bestandteile der Pflanze zusammenwirken. Vor allem das Hyperforin ist besonders im Fokus, da dieses für Wechselwirkungen verantwortlich ist. Neue Produkte sind jedoch frei von diesem Stoff und sind sehr gut verträglich“, bestätigt Prof. Butterweck. Hyperforinfreie Johanniskrautextrakte (Hyperforingehalt unter 0,2 Prozent) senken bei leichter bis mittelgradiger Depression den Hamilton-Depressions-Score um 9,6 Punkte, verglichen mit 0,87 Punkten unter Placebo.[6] In einer weiteren Studie zeigte sich eine vergleichbar gute Wirkung wie bei einem SSRI, während Nebenwirkungen deutlich seltener auftraten — acht Prozent versus 23 Prozent unter dem SSRI.[7] Auch gegenüber einem trizyklischen Antidepressivum habe sich kein signifikanter Wirkungsunterschied gezeigt.[8] Diese Daten heben hervor, dass es neben klassischen synthetischen Antidepressiva auch gut untersuchte pflanzliche Optionen gibt.

Zukünftig Depressions-Früherkennung: Hinweise aus Biomarkerforschung
Neben diesem Durchbruch in der Phytotherapie wird auch weiterhin intensiv geforscht. Eine weitere Studie, die das internationale ForscherInnenteam aktuell initiiert, wird voraussichtlich im März 2027 starten. „Bei gesunden Erwachsenen untersuchen wir, ob ein Johanniskrautextrakt Veränderungen bestimmter Lipide beeinflusst, die während einer zeitlich begrenzten Gabe von Hydrocortison auftreten. So wollen wir besser verstehen, ob solche Lipid-Veränderungen auf biologische Prozesse hinweisen, die auch bei Depression eine Rolle spielen könnten.“ Mit diesem Forschungsdurchbruch würde eine Depression nicht nur als psychische, sondern auch als biologisch präziser beschreibbare Erkrankung greifbarer werden. „Wenn es gelingt, Depression künftig über spezifische Muster im Blut früher und objektiver zu erkennen, wäre das ein bedeutender Schritt für Forschung, Diagnostik und Versorgung“, skizziert die Forscherin die weiteren folgenden Meilensteine in der Depressionsforschung.

Frauen im Fokus: Wenn seelische Belastung, hormonelle Veränderungen und Alltagsdruck zusammenkommen
Frauen erleben psychische Belastungen häufig in Lebensphasen, in denen mehrere Faktoren gleichzeitig aufeinandertreffen: hormonelle Veränderungen beim Menstruationsbeginn, in Schwangerschaften, bei und nach der Geburt, oder in der Menopause, hohe emotionale Anforderungen, familiäre Verantwortung wie Care Arbeit und zugleich beruflicher Druck. Gerade deshalb werden Anzeichen einer Depression oft nicht sofort als solche auch erkannt, sondern werden zunächst als Symptome der Erschöpfung, innere Unruhe, Schlafstörungen oder anhaltende Überforderung wahrgenommen. Umso wichtiger ist es, Warnsignale früh ernst zu nehmen und medizinisch abklären zu lassen. „Gerade Frauen versuchen Erschöpfung oft lange zu überspielen und wollen einfach weiter funktionieren. Umso wichtiger ist es, Beschwerden tatsächlich früh ernst zu nehmen und zu wissen, dass es heute unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten gibt. Diese reichen von Medikamenten über Gesprächstherapie bis hin zu gut verträglichen pflanzlichen Optionen wie Johanniskraut“, bestätigt Prof. DDr. Huber, Mediziner, Endokrinologe, Gynäkologe und Theologe. Bei leichten bis mittelgradigen, depressiven Beschwerden kann Johanniskraut eine evidenzbasierte pflanzliche Option sein. Besonders relevant für viele Frauen ist dabei auch die Verträglichkeit im Alltag: Für den neuen hyperforinfreien Spezialextrakt werden keine klinisch bedeutsamen Wechselwirkungen mit Kontrazeptiva beschrieben. „Für viele Frauen ist entscheidend, dass eine Therapie und vor allem eine medikamentöse nicht nur wirksam, sondern auch alltagstauglich und gut verträglich ist. Deshalb sind die Nachfrage und auch der Wunsch nach pflanzlichen, wissenschaftlich fundierten Alternativen groß und wird nun endlich befriedigt.“

Neue Generation Johanniskraut: Dr. Böhm bringt Spezialextrakt in die Apotheken
Dr. Böhm, eine Marke der Apomedica Pharmazeutische Produkte GmbH, bringt exklusiv in Österreich „Johanniskraut select“ auf den Markt[9]. Die innovative Neuzulassung ist die neue Generation eines pflanzlichen Antidepressivums. „Neu ist ein Johanniskraut-Spezialextrakt, der in Studien eine mit einem SSRI vergleichbare Wirksamkeit bei deutlich weniger Nebenwirkungen zeigte. Neben den Nebenwirkungen waren bei herkömmlichen Johanniskrautpräparaten vor allem mögliche Wechselwirkungen ein wichtiges Thema. Bestimmte Extrakte können Cytochrom-P450-Enzyme, kurz CYP-Enzyme, und das Transporteiweiß P-Glykoprotein verstärkt aktivieren. Dadurch werden manche Arzneistoffe schneller abgebaut oder aus dem Körper transportiert und können an Wirkung verlieren. Deshalb konnten solche Johanniskrautpräparate nicht ohne Weiteres gemeinsam mit Arzneimitteln wie der Antibabypille, Statinen, Blutverdünnern oder Beruhigungsmitteln eingenommen werden. Der neue Spezialextrakt zeigt keine klinisch relevante Induktion der untersuchten CYP-Enzyme und von P-Glykoprotein. In einer klinischen Studie mit einer niedrig dosierten Kombinationspille wurden zudem keine klinisch relevanten Wechselwirkungen festgestellt. Damit eröffnet der neue Spezialextrakt erstmals die Möglichkeit, Johanniskraut im Rahmen der zugelassenen Anwendung auch zusammen mit solchen Medikamenten einzunehmen“, sagt Mag. Dr. Johannes-Paul Fladerer-Grollitsch BSc MSc, medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung der Apomedica. Das neue Präparat ist pflanzlich und wirkt gleich stark wie ein Antidepressivum der ersten Wahl. „Mit dem neuen Johanniskraut-Spezialextrakt möchten wir eine evidenzbasierte pflanzliche Behandlungsoption zugänglich machen. Unser Anspruch ist es, Menschen mit leichten bis mittelgradigen Depressionen eine gut verträgliche, rezeptfreie Möglichkeit an die Hand zu geben — auf wissenschaftlicher Grundlage und mit hoher pharmazeutischer Qualität“,  ist Fladerer-Grollitsch überzeugt. Seit Anfang Oktober ist das pflanzliche Arzneimittel in Apotheken rezeptfrei verfügbar.

Gemeinsames Ziel: Depression enttabuisieren und Betroffenen neue Wege aufzeigen
Für Apomedica und die Marke Dr. Böhm ist die Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild der Depression und der pflanzlichen Arznei Johanniskraut der Gipfel der langjährigen Zusammenarbeit mit ForscherInnen und MedizinerInnen. Mit dem neuen Produkt etabliert das Unternehmen eine zusätzliche Therapieoption in den österreichischen Apotheken. „Mit dem neuen Johanniskraut-Spezialextrakt bringen wir eine innovative pflanzliche Option nach Österreich, die Betroffenen im richtigen Indikationsbereich eine evidenzbasierte und alltagstaugliche Unterstützung bieten kann“, betont Mag. Ruth Fischer, Geschäftsführerin Apomedica mit der Marke Dr. Böhm.

Die Pressekonferenz macht deutlich: Depression ist eine Volkskrankheit, die breite gesellschaftliche Aufmerksamkeit braucht und als Tabuthema aufgebrochen werden muss. „Das Wissen über biologische Hintergründe wächst, auch jenes über neue diagnostische Möglichkeiten und über individuell passende Behandlungswege nimmt zu, wie uns auch Frau Prof. Dr. Butterweck mit ihrem Team zeigt. Entscheidend ist jedoch, dass Betroffene nicht allein sind, Symptome ernst genommen werden – auch von ÄrztInnen - und dass der Weg in eine frühe, professionelle Behandlung niederschwellig gegangen werden kann.“  

 

 

Über Priv.-Doz. DDr. Lucie Bartova
Priv.-Doz, DDr. Lucie Bartova ist eine international sehr geschätzte Expertin im Bereich psychiatrischer Erkrankungen. Als renommierte Fachärztin, Wissenschaftlerin und Lehrende bringt sie umfassende klinische Erfahrung in Diagnostik, Früherkennung und Behandlung von Depressionen mit und steht für eine ganzheitliche und neurobiologisch fundierte Sicht auf psychische Gesundheit. In der öffentlichen und medizinischen Einordnung des Themas verbindet sie hohe fachliche Kompetenz mit klarer Aufklärungsarbeit und unterstreicht zugleich die Bedeutung evidenzbasierter phytotherapeutischer Ansätze als Teil individueller Behandlungsmöglichkeiten. 

Über Prof. Dr. Veronika Butterweck
Prof. Veronika Butterweck zählt zu den profilierten Forscherinnen im Bereich Johanniskraut und pflanzlicher Arzneimittel. Sie beschäftigt sich seit rund 20 Jahren mit der wissenschaftlichen Erforschung von Johanniskraut und bringt ihre Expertise heute auch in aktuelle Studien zur Depression ein. Als Mitwirkende an neuen Forschungsansätzen rund um neuronale Prozesse und mögliche Blutmarker für Depression steht sie für die Verbindung von phytotherapeutischer Forschung und moderner Depressionsdiagnostik.

Über Prof. DDr. Huber
Prof. DDr. Johannes Huber zählt zu hochkarätigsten österreichischen Experten für Frauenmedizin, gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Der Mediziner und Theologe war viele Jahre Professor und Leiter der Klinischen Abteilung für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin am AKH Wien bzw. an der Medizinischen Universität Wien. Seine Forschungs- und Publikationsschwerpunkte liegen in den Bereichen Frauengesundheit, Endokrinologie, Reproduktionsmedizin und geschlechtsspezifische Medizin. 

Über Mag. Dr. Johannes-Paul Fladerer-Grollitsch BSc MSc
Mag. Dr. Johannes-Paul Fladerer-Grollitsch BSc MSc ist in der Medizinisch-Wissenschaftlichen Abteilung von Apomedica tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen die wissenschaftliche Begleitung und Betreuung klinischer Studien sowie die Einordnung aktueller Forschungsergebnisse. Darüber hinaus lehrt er an der Universität Graz und verbindet damit seine Tätigkeit in der pharmazeutischen Forschung mit der akademischen Wissensvermittlung.

Über Mag. Ruth Fischer
Mag. Ruth Fischer ist Eigentümerin der Apomedica Pharmazeutische Produkte GmbH mit Sitz in Graz, dem Unternehmen hinter der Marke Dr. Böhm. Sie steht für die Verbindung von pharmazeutischer Qualität, wissenschaftlicher Evidenz und der Entwicklung alltagstauglicher Gesundheitslösungen. Mit der Einführung von Dr. Böhm Johanniskraut select setzt Apomedica unter ihrer Leitung einen weiteren Schwerpunkt auf innovative pflanzliche Therapieoptionen im Bereich psychischer Gesundheit.

Über Apomedica
Apomedica ist das Unternehmen hinter der Marke Dr. Böhm, einem der führenden Anbieter im Bereich pflanzlicher Arzneimittel und natürlicher Nahrungsergänzungsmittel in Österreich. Mit dem neuen Johanniskraut-Spezialextrakt unterstreicht Apomedica seinen Anspruch, wissenschaftlich fundierte und zugleich alltagstaugliche Gesundheitslösungen auf den Markt zu bringen. Im Fokus stehen dabei Qualität, pharmazeutische Kompetenz und das Ziel, innovative Therapieoptionen für relevante Gesundheitsthemen wie Depression einem breiten Publikum zugänglich zu machen


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

 

* FACHKURZINFORMATION:

Dr. Böhm® Johanniskraut select Filmtabletten
Zusammensetzung: 490 mg Trockenextrakt aus Hypericum perforatum L., herba (Johanniskraut) (DEV 4–7:1), Auszugsmittel: Ethanol 57,9% (V/V). Sonstige Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Macrogol 6 000, Titandioxid (E 171), Stearinsäure, Macrogol 20 000, Eisenoxid rot (E 172). Anwendungsgebiete: Pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von seelischen

Verstimmungszuständen durch beruhigende und ausgleichende Wirkung bei gedrückter Stimmung, Stimmungslabilität, innerer Unruhe, Ängstlichkeit, Spannungszuständen und damit einhergehenden Ein- und Durchschlafstörungen. Dieses Arzneimittel wird angewendet bei Erwachsenen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Bekannte Lichtüberempfindlichkeit. Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere

Antidepressiva, Hyperici Herba. ATC-Code: N06AX25. Zulassungsinhaber: APOMEDICA Pharmazeutische Produkte GmbH, Roseggerkai 3, A-8010 Graz. Abgabe: Rezeptfrei, apothekenpflichtig. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstige Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit sowie Nebenwirkungen sind der Austria-Codex-Fachinformation zu entnehmen.

Stand der Information: 01/2026

 

[1] La Arias-de Torre J et al. Prevalence and variability of depressive symptoms in Europe: update using representative data from the second and third waves of the European Health Interview Survey

(EHIS-2 and EHIS-3). Lancet Public Health 2023; 8 (11): e889-e898.;

[2] https://dgc.ucla.edu/depression

[3] Bremer S et al. St. John’s wort extract Ze 117 alters the membrane fluidity of C6 glioma cells by influencing cellular cholesterol metabolism. Sci Rep 2024; 14 (1): 9878

[4] Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression – Langfassung. 2022. Doi: 10.6101/AZQ/000505

[5] Sarris J et al Wordl J Biol Psychiatry. 2022; 23(6); 424-455

[6] Sarris J et al Wordl J Biol Psychiatry. 2022; 23(6); 424-455

[7] Schrader E et al. Int Clin Psychoharmacol. 2000; 15(2); 61-68

[8] Woelk H et al. BMJ. 2000. 321(7260); 536-539. Doi: 10.1136/bmj.321.7260.536

[9] Pflanzliches Arzneimittel: Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.*

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