Meldung vom 14.09.2026
„Gute Bedingungen für Radfahren und Zu-Fuß-Gehen sind essenziell für lebenswerte Städte und Gemeinden. Die ausgezeichneten Partner:innen zeigen eindrucksvoll, wie Investitionen in aktive Mobilität zur Stärkung der Multimodalität, der Verkehrssicherheit und der Lebensqualität beitragen“ so Mobilitätsminister Peter Hanke.
Die ausgezeichneten Projekte reichen von sicheren Fußwegen und neuen Radverbindungen über den Ausbau von Radnetzen und Brücken bis hin zu neu gestalteten Ortszentren. Auch Unternehmen und Organisationen setzen Akzente: Mit E-Bikes und E-Transporträdern, Jobrad-Angeboten und Maßnahmen zur Mitarbeitermobilität wird klimafreundliche Mobilität im Arbeitsalltag erleichtert.
„Die vielen erfolgreichen Vorbildprojekte unterstreichen, wie positiv sich der Fuß- und Radverkehr in Österreich entwickelt und welch zentrale Rolle die aktive Mobilität für die Mobilitätswende in den Städten spielt. Daher unterstützt der Österreichische Städtebund den Fuß- und Radgipfel auch im heurigen Jahr.“, betont Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner, Vizepräsident des Österreichischen Städtebundes.
Für den Masterplan „Burgenland zu Fuß“ und dessen Umsetzung wurde das Burgenland mit dem Sonderpreis „Pionier im Fußverkehr“ ausgezeichnet. Mit Schulstraßen, sicheren Schulumfeldern, Fußverkehrskonzepten, Beratungsangeboten sowie Bewusstseinskampagnen setzt das Land wichtige Impulse. Als Partner der Initiative Österreich zu Fuß trägt das Burgenland dazu bei, das Zu-Fuß-Gehen im Alltag stärker zu verankern – für mehr Lebensqualität, Gesundheit und Sicherheit.
Gemeindebund Vizepräsident und Bürgermeister der Gemeinde Neutal Erich Trummer bekräftigt: „Immer mehr Gemeinden wollen die Bedingungen des Rad- und Fußverkehrs verbessern. Da ist die Unterstützung seitens des Bundes und der Länder besonders bei knappen Gemeindekassen essentiell. Maßnahmen für die Aktive Mobilität sind sehr kosteneffizient, sodass jeder investierte Euro einen vielfachen volkswirtschaftlichen Nutzen bringt.“
Die Stadtgemeinde Judenburg wurde für die Umsetzungen im Rahmen des regionalen Radnetzausbauprogramms (Geh- und Radweg Burggasse) sowie für die Umsetzung von Maßnahmen aus dem örtlichen Fußverkehrskonzept (Querungshilfen, Wohnstraßen und der Fußgängerzone im Bereich des Schulzentrums Lindfeld) ausgezeichnet.
„Radfahren ist eine großartige Möglichkeit, Bewegung in den Alltag einzubauen. Die Radverkehrswirtschaft sichert jetzt schon 46.000 Arbeitsplätze in Österreich“, sagt Geschäftsführer-Stellvertreter Stefan Ebener von der Wirtschaftskammer Österreich.
Radfahren und Zu-Fuß-Gehen gemeinsam denken
Ziel für Österreich ist es, den Fußverkehrsanteil auf 20 Prozent und den Radverkehrsanteil auf 14 Prozent zu steigern, d.h. dass ein Drittel der Wege in Österreich aktiv mobil zurückgelegt werden sollen. In Wien liegt der Modal Split fürs Gehen schon bei 30 Prozent, in Vorarlberg werden schon 22 Prozent der Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Weitere Zahlen finden sich im neu veröffentlichten Report Aktive Mobilität 2026.
Der erstmals gemeinsam veranstaltete 17. Österreichische Radgipfel und der 2. Österreichische Fußverkehrsgipfel fand von 9. bis 11. September 2026 in Eisenstadt statt. Die dreitägige Fachkonferenz versammelte über 550 Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie internationale Expertinnen und Experten. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen, erfolgreiche Praxisbeispiele und die Frage, wie Fuß- und Radverkehr gemeinsam mit dem öffentlichen Verkehr eine starke Basis für zukunftsfähige, multimodale Mobilität bilden.
Die Ausgezeichneten Projektpartner je Bundesland im Überblick: https://goverdrive.portal.at/index.php/s/ibQD4CtmawF7Xx8
Fotogalerie: https://www.klimaaktiv.at/bildergalerie/auszeichnung-rad-und-fussverkehrsgipfel-2026
Weiterführende Informationen:
rad-fussverkehrsgipfel2026.at
https://www.klimaaktiv.at/rad-und-fussverkehrsgipfel-2027
oesterreichzufuss.at
radelt.at
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Carina Novy, Pressesprecherin, +43 1 71162-656010, carina.novy@bmimi.gv.at
Österreichische Energieagentur
Frederik Schäfer, +43 (0)664 8107895, frederik.schaefer@energyagency.at