Betreutes Wohnen sollte den gleichen Stellenwert wie Sanierungsscheck für Senioren erhalten Silver Living: „Politik nimmt demografische Entwicklungen nicht zur Kenntnis“ Wien, 19. März 2014 – „Betreutes Wohnen“ sollte in der Bundesregierung den gleichen Stellenwert bekommen wie der angekündigte Sanierungsscheck für „sanierungsgerechtes/ barrierefreies Wohnen“, fordert Walter Eichinger, Geschäftsführer von Silver Living www.silver-living.at. Eichinger schlägt aus diesem Grund drei Ansätze vor, um Betreutes Wohnen in Österreich als nachhaltige Alternative gegenüber Heimaufenthalten zu verankern: Betreutes Wohnen muss zur Bundesangelegenheit werden – weil sonst konsolidierte Maßnahmen nicht möglich sind. Die finanzielle Gleichsetzung bei Errichtung und Adaptierung von Betreuten Wohnungen mit dem Sanierungsscheck für Senioren ist anzustreben – weil mit Betreutem Wohnen eine wichtige Funktion in der Gesellschaft wahrgenommen wird. Schaffung einer Initiative „Betreutes Wohnen“ als Ansprechpartner bei Bund und Länder – weil man sonst in Österreich nicht beachtet wird. Betreutes Wohnen nicht im Arbeitsprogramm der Bundesregierung Der Ansatz im Arbeitsprogramm der Österreichischen Bundesregierung „die Selbstständigkeit älterer Menschen in gewohnter Wohnumgebung länger zu erhalten und pflegende Angehörige – insbesondere auch Kinder zu unterstützen“, sei ja vordergründig lobenswert, kann aber nur einer der vielen Ansätze für die zukünftigen demografischen Herausforderungen sein. „Derzeit setzt sich die Politik beim Wohnen für Senioren oftmals hauptsächlich mit der „Hardware“ auseinander, nimmt aber viel zu wenig wahr, dass es auch die Lösung „Betreutes Wohnen“ für die Bereiche Versorgung, Betreuung, Pflege und Vereinsamung gibt“, kritisiert Eichinger.