Kremsmüller setzt sichtbares Zeichen gegen den Fachkräftemangel Steinhaus bei Wels, 30. Juni 2021 - Mit Michael Fleischhacker holt sich Kremsmüller einen Branchenkenner mit vielen Jahren Erfahrung in die Geschäftsleitung. Der 53-jährige Welser war lange Zeit in der Geschäftsleitung der Bilfinger Personalmanagement in Linz tätig, die davor als IFAS Teil der MCE war. Mit der Verantwortung über das gesamte Personalwesen bei Kremsmüller will er neue Wege gegen den Fachkräftemangel beschreiten. Öffnung der „Karl Kremsmüller Akademie“ Für praktisch alle Unternehmen in der Industrie, ist der Fachkräftemangel eine der größten Herausforderungen. Die Corona-Krise hat daran kaum etwas geändert. Vielmehr rückten Maßnahmen in den Vordergrund, mit denen Menschen für andere Berufe qualifiziert werden können. Hier will Kremsmüller mit der 2004 gegründeten „Karl Kremsmüller Schweißakademie“ ein sichtbares Zeichen setzen. Über 600 zertifizierte Schweißerausbildungen werden hier jährlich durchgeführt. Mitte Juni erfolgte der Spatenstich für einen umfangreichen Umbau. Ab Dezember 2021 soll die „Karl Kremsmüller Akademie“ ein sehr viel breiteres Ausbildungsprogramm anbieten. Ausbildungsinitiative mit hohem Qualitätsniveau Unter dem Titel „Zertifizierte/r Industriemonteur/in“ wird gemeinsam mit dem WIFI OÖ sowie der WKOÖ ein Ausbildungsprogramm ins Leben gerufen, welches genau den Nerv der Industrie trifft. „Für unsere Anforderungen im Anlagenbau sind schon seit langem zahlreiche Ausbildungen unumgänglich. Wir wollen für alle Fachkräfte im Anlagenbau mehr System und ein einheitlich hohes Qualitätsniveau in die Ausbildung bringen“, betont Fleischhacker. Mit dieser Initiative will Kremsmüller auch jene Arbeitssuchende ansprechen, die bisher noch nicht in der Industrie tätig waren. „Anders bekommen wir den Fachkräftemangel nicht in den Griff,“ ist Fleischhacker überzeugt. „Für Menschen, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, soll diese Ausbildung eine echte zweite Chance sein.“ Das freut auch Miteigentümer Gregor Kremsmüller nach einem turbulentem Jahr 2020: „Nach dem Sanierungsverfahren im letzten Jahr haben wir ganz genau gelernt, was wirklich unseren Erfolg ausmacht. Es ist die hohe Fachkompetenz unserer Mitarbeiter. Darum haben uns auch so viele Kunden die Treue gehalten. Als Konsequenz geht der Löwenanteil unserer Investitionen künftig in die Förderung unserer Mitarbeiter und mit dem Programm ‚Lehre+‘ auch in den Nachwuchs.“