Meldung vom 04.11.2019

RE/MAX Studie: Die Hälfte der ÖsterreicherInnen wollen im Alter zu Hause wohnen, ein Viertel präferieren Betreutes Wohnen

Aber schon an zweiter Stelle bei den Wohnpräferenzen steht mit 23 % das Betreute Wohnen in barrierefreien, speziell für ältere Menschen adaptierten Wohnhäusern.

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54% aller ÖsterreicherInnen über 50 Jahre wollen im Alter in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben und von mobilen Pflegehilfen oder ihrer Familie betreut werden. 23% bevorzugen Betreutes Wohnen“, erklärt Bernhard Reikersdorfer, MBA, Geschäftsführer von RE/MAX Austria. „Es ist höchst an der Zeit, dass sich Politik und Immobilienwirtschaft stärker mit den Erfordernissen aus dem demografischen Wandel auseinandersetzen, aber auch dass die Bewohner selbst die Alterstauglichkeit der eigenen vier Wände überprüfen, solange sie noch selbst etwas daran verändern können.“

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Amstetten, am 5. November 2019 – Rund die Hälfte aller ÖsterreicherInnen (exakt 48%) wollen nach der  RE/MAX Studie „Wohnen in allen Facetten“ im Alter gerne in den gewohnten vier Wänden bleiben, auch wenn sie körperlich und geistig nicht mehr so fit sind und sie möglicherweise Pflege benötigen.
Aber schon an zweiter Stelle bei den Wohnpräferenzen steht mit 23 % das betreute Wohnen in barrierefreien, speziell für ältere Menschen adaptierten Wohnhäusern.
Wesentlich geringen Anklang finden Alters-/Senioren- oder Pflegeheime (10 %) und erst recht Seniorenresidenzen (5%). Da kommt sogar ein Winterquartier im Süden mit mobiler Pflege noch besser an (6%).
Am wenigsten können sich die Österreicher vorstellen, im Alter im Haus oder in der Wohnung der Kinder und Enkel zu wohnen (7%), bei den über 50-jährigen sind es sogar nur mehr 2%.
Auch bei denen, die in ihrem bisherigen Wohn-Umfeld bleiben wollen, verändern sich die Zahlen mit zunehmendem Alter: Personen 50plus wollen zu 54% bleiben, wo sie jetzt wohnen.

Externe Betreuung attraktiver als familieninterne
Von den Personen, die in den eigenen, bisherigen vier Wänden wohnen bleiben wollen, wünschen sich zu 26% einen mobilen Pflegedienst und 22% eine Betreuung durch die eigene Familie.
In der Altersgruppe 50plus steigt die Attraktivität von mobilen Pflegediensten sogar auf 34%, während die der Betreuung durch die eigene Familie auf 20% sinkt. Schließlich sind die weiblichen Familienmitglieder, die diese Pflegetätigkeiten in den meisten Fällen durchführen, oft selbst berufstätig und damit gar nicht verfügbar oder Pflegende wie Zupflegende bereits in einem Alter, dass dies für beide unzumutbar oder gar unmöglich ist.

Die Fragestellung in der von RE/MAX Austria bei market, Linz, in Auftrag gegebene repräsentative Befragung unter 500 Österreichern lautete: „Denken Sie jetzt ans Alter, wenn es Ihnen möglicherweise körperlich oder geistig nicht mehr so gut geht und Sie Pflege benötigen, wie möchten Sie dann wohnen?“

60plus wird für Immobilienwirtschaft zum Thema
„Fakt ist, die Altersgruppe 60plus umfasst derzeit in Österreich über 2,2 Mio. Menschen und bis 2029 werden es noch um eine halbe Million mehr sein“, erläutert Bernhard Reikersdorfer, MBA, Geschäftsführer von RE/MAX Austria. „Experten sprechen schon von einer drohenden grauen Wohnungsnot, auf die aber Österreich keinesfalls ausreichend vorbereitet ist.“ Die Politik ist also gefordert, sowohl das Angebot bei der mobilen Pflege weiter zu verstärken, als auch betreubares Wohnen entsprechend zu ermöglichen.

Eigenvorsorge schadet nicht
Die Besitzer von Eigenheimen und Eigentumswohnungen tun gut daran, sich frühzeitig Gedanken zu machen, inwieweit ihre Wohnsituation altersgerecht und barrierefrei und somit gegebenenfalls auch mit Rollstuhl oder Rollator bewältigbar ist. Danach ist zu prüfen, ob allfällige Adaptierungen nötig, möglich und sinnvoll sind. Alternative dazu kann auch ein entspannter, weil rechtzeitiger Wohnungswechsel sein.
Der kann auch aus finanziellen Überlegungen heraus ein Thema werden, schließlich hängt die „Leistbarkeit des Wohnens“ ja direkt mit der Vermögens- und Einkommenssituation der älteren Bevölkerung zusammen. Diese wird sich aufgrund des staatlichen Pensionsaufwands für die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er Jahre (Babyboomer) wohl kaum dramatisch verbessern. Da ist Wohnen im Eigentum ganz besonders von Vorteil. Zum einen hat man keine Miete zu bezahlen und zum anderen einen Vermögenspolster, den man immer noch liquidieren und in betreubares Wohnen investieren kann.
Auch kann ein Einfamilienhaus mit Garten für eine alleinstehende ältere Person derart mit Kosten und Mühen verbunden sein, die man sich irgendwann nicht mehr antun will. Dies ist ein häufiger Grund, rechtzeitig aus dem vorhandenen Immobilienwert Kapital zu schlagen - durch Vermietung oder Verkauf - und sich den Lebensabend mit der so zusätzlich gewonnenen finanziellen Freiheit und Sicherheit zu verschönern.

Dauerhaftes Einkommen oder maximaler Einmalerlös
Die Immobilienwirtschaft wiederum ist aufgerufen, innovative und für die Beteiligten sichere Vermarktungsmodelle anzubieten: So sollen verkaufswillige ältere Menschen aus einem Verkauf zu einem absolut sicheren Maximalpreis nicht nur einen Einmalerlös, sondern – je nach Wunsch – auch ein laufend fließendes Zusatzeinkommen (für Lebensqualität oder Pflegeaufwand) in einer notariell abgesicherten Form erhalten können. Alternativ dazu können Senioren auch Eigentümer bleiben, ihre Immobilie vermieten und selbst in betreubares Wohnen ziehen. In allen Fällen ist ein unverbindliches Gespräch mit vertrauenswürdigen Rechts- und Immobilien-Experten niemals ein Fehler.

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Zahlen & Fakten RE/MAX / Markenbekanntheit:
Mit RE/MAX arbeiten derzeit in Österreich 565 Makler in 110 Büros in neun Bundesländern. RE/MAX ist Marktführer und bietet die spontan und gestützt bekannteste Immobilien-Makler-Marke in Österreich (lt. market-Umfrage 2016).
Weltweit stellt RE/MAX eine der bekanntesten Marken dar und es sind über 116.000 Maklerinnen und Makler in über 7.500 Büros in mehr als 100 Ländern tätig.

Weitere Informationen zu RE/MAX Austria: www.remax.at
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